Unternehmen
Stammdaten
- Firma
- vor-gänge gUG (haftungsbeschränkt)
- Rechtsform
- Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
- Sitz
- Hamburg
- Geschäftsanschrift
- Valentinskamp 38 a, 20355 Hamburg
Handelsregister · HRB 195088
vor-gänge gUG (haftungsbeschränkt) · Amtsgericht Hamburg
Unternehmen
Registerblatt
Tätigkeit
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Der Zweck der Gesellschaft ist: a. die Förderung von Kunst und Kultur (§ 52 Abs. 2 Nr. 5 AO), b. die Förderung von Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO), c. die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde (§ 52 Abs. 2 Nr. 22 AO), d. sowie die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des VöIkerverständigungsgedankens (§ 52 Abs. 2 Nr. 13 AO). Der Zweck der Gesellschaft wird insbesondere verwirklicht durch: a. Kulturförderung & künstlerische Praxis im Gängeviertel (§ 52 Abs. 2 Nr. 5 AO) i. Die Konzeption, Durchführung und Vermittlung von interdisziplinären künstlerischen Formaten und Projekten aller Sparten, insbesondere mit lokalem Bezug zum Gängeviertel Hamburg. ii. Die Bereitstellung von Arbeits- und Ausstellungsräumen für Künstler:innen und -kollektive zur Entwicklung, Präsentation und Diskussion ihrer Arbeiten. iii. Die Förderung experimenteller Ausdrucksformen, urbaner Kunst und subkultureller Szenen (z. B. Street Art, Clubkultur) im öffentlichen Raum als lebendiger Teil städtischer Kultur. iv. Die Organisation und Durchführung von künstlerischen Aktionen, Ausstellungen, Performances und Lesungen, insbesondere in den Räumlichkeiten des Vor-Gänge-Ladens sowie des Gängeviertel e.V. v. Die Herausgabe und Unterstützung künstlerischer und kultureller Publikationen, begleitender Kataloge sowie Medienformate zu Kunstprojekten. b. Politische und kulturelle Bildungsarbeit im Stadtteil (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO) i. Die Konzeption und Durchführung Von Seminaren, Abendveranstaltungen, Workshops, Bildungsurlauben und Studientagen, insbesondere zu Themen wie Stadtgeschichte, Urbanität, Selbstverwaltung, Erinnerungskultur, Diversität und Subkultur. ii. Die Entwicklung von alternativen Bildungsformaten (z.B. Urban Legends, kritische Geschichtsschreibung, weibliche Perspektiven, KIassenverhältnisse) als Beitrag zur politischen Bildung. iii. Die Kooperation mit BiIdungseinrichtungen, insbesondere der Landeszentrale für politische Bildung, Hamburger Universitäten, Schulen und Trägern der Erwachsenenbildung. iv. Die Durchführung von VeranstaItungsreihen zur Wissenschaftskommunikation, z. B. Science Slams oder öffentliche Vortragsformate mit Wissenschaftler:innen aus Geistes-, Kultur- und SoziaIwissenschaften. c. Heimatpflege und kritische Stadtgeschichte (§ 52 Abs. 2 Nr. 22 AO) i. Die Organisation von Stadtführungen und alternativen Quartiersrundgängen, insbesondere zu Themen wie Unterschichtengeschichte, Migration, Street Art, queer-feministische Perspektiven, subkulturelle Bewegungen und verdrängte Stadtgeschichte. ii. Die Erforschung und öffentliche Vermittlung stadtteilbezogener Erinnerungskultur, insbesondere im Kontext des Gängeviertels und der Hamburger Altstadt. iii. Die Durchführung thematisch wechselnder Ausstellungen zu sozialen, kulturellen und politischen Fragen der Stadtentwicklung. iv. Die Förderung von sozial-ästhetischer Stadtraumaneignung durch künstlerische und partizipative Projekte im öffentlichen Raum. vor-gänge gUG (haftungsbeschränkt)i Seite 2 von '14 d. Förderung interkultureller Verständigung (§ 52 Abs. 2 Nr. 13 AO) i. Die Konzeption und Umsetzung von Veranstaltungen, Diskussionsformaten und Bildungsprojekten, die sich mit den Themen Toleranz, Diversität und Interkulturalität auseinandersetzen. ii. Die Vermittlung pluralistischer, internationaler und marginalisierter Perspektiven im Rahmen der künstlerischen und politischen Bildungsarbeit. iii. Die Förderung transnationaler Kooperationen mit Künstler:innen, Aktivist:innen und BiIdungsakteur:innen im Kontext interkulturellen Austauschs. iv. Die Entwicklung barrierearmer und inklusiver Angebote, die insbesondere Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte, queere Personen, Arbeiter:innenkinder und Senior:innen ansprechen und einbinden.
Vertretung
Leitung und Vertretung
Hamburg
einzelvertretungsberechtigtmit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließenWeitere Registerangaben
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