Handelsregister · HRB 721233
Chronologischer Auszug
Pestalozzi Gemüsebau GmbH · Amtsgericht Freiburg
Entwicklung des Registerblatts
Eintragungen in zeitlicher Folge
Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.
| Nummer der Eintragung | a) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des Unternehmens | Grund- oder Stammkapital | a) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere Vertretungsbefugnis | Prokura | a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnisse | a) Tag der Eintragung b) Bemerkungen |
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| 1 | a) Pestalozzi Gärtnerei gGmbH b) Stockach Geschäftsanschrift: Pestalozzi-Kinderdorf 1, 78333 Stockach c) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO). Zweck der Gesellschaft ist die Förderung (1) - der Erziehung, Volks und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO), - des Naturschutzes und der Landschaftspflege und der Pflanzenzucht (§ 52 Abs. 2 Nr. 8 und 23 AO), (2) Zur Verwirklichung ihrer Gesellschaftszwecke wird die Gesellschaft insbesondere eine Gärtnerei pachten oder erschaffen, in der eine Lern-Landwirtschaft betrieben wird, die den strengen Naturschutzanforderungen des Demeter- Siegels unterfällt. Bei dem Betrieb dieser Gärtnerei steht nicht die Gewinnerzielung im Vordergrund, sondern die Schaffung eines Arbeits- und Lernumfeldes für förderbedürftige Menschen in einer Gemüsegärtnerei. Dies umfasst Integrationsarbeitsplätze und Praktikumsplätze für Menschen mit Behinderung und eine naturnahe Bildung über umweltschützende Anbaumethoden für Auszubildende, Praktikanten und Schüler des Pestalozzi Kinder- und Jugenddorfs sowie von anderen Einrichtungen in der Umgebung. Diese Arbeitsplätze werden die Vorgaben nach § 68 Nr. 3 Buchstabe c AO erfüllen. Das Arbeits- und Lernumfeld entsteht durch den biologischdynamischen Anbau qualitativ hochwertiger Lebensmittel mit folgenden Grundsätzen: a. Erhalt der Lebendigkeit der Erde. Auch die Pflanzen in den Gewächshäusern wachsen in Erde. Es findet keine Flächenversiegelung statt. Biodynamische Präparate und Düngung mit kompostierten organischen Abfällen erhalten die Fruchtbarkeit des Bodens. b. Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung, gelegentlicher Einsatz rein biologischer Hilfsmittel c. Natürliche und ressourcenschonende Bewässerung durch Auffangbecken für Regenwasser von den Glasdächern des Gewächshauses d. Beheizung der Gewächshäuser mit moderner Umwelttechnik (Hackschnitzelkessel mit Kondensationsanlage für nahezu CO2neutrale Wärme) e. Durch die regionale Vermarktung erzielte Überschüsse werden vollumfänglich in Projekte, die den o.g. Zwecken dienen, reinvestiert und kommen so den geförderten Menschen und der Allgemeinheit zugute ohne Bereicherung von einzelnen Menschen. 1. Die Gärtnerei ist ein Ort, in dem Anschauungsunterricht für Schüler im Rahmen von Gartenbau-Unterrichten oder vergleichbaren Fächern ermöglicht wird. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit der angrenzenden Waldorfschule und anderen Bildungseinrichtungen im Umkreis beabsichtigt, ferner mit dem angrenzendenPestalozzi Kinderdorf e.V. 2. Die Schüler und Menschen mit besonderem Förderbedarf oder Behinderung sollen in den gesamten Arbeitskreislauf eingebunden werden, von der Saat bis zum Verkauf der Produkte. Primäres Ziel ist hierbei nicht die Gewinnerzielung, sie ist lediglich das Ergebnis der erfolgreichen Bildungsarbeit. Jeglicher Gewinn verbleibt in der Gesellschaft und wird in die Weiterentwicklung des Betriebes und die Schaffung der Strukturen investiert, die den o.g. Zwecken und Zielen dienen. 3. Die Gesellschaft wird im Rahmen ihrer Tätigkeit in besonderem Maße Naturschutzmaßnahmen ergreifen. Sie wird insbesondere auf sämtliche naturschädigende Stoffe und Zusätze verzichten und geeignete Maßnahmen ergreifen, um die lokalen Tiere und Pflanzen besonderes zu schützen und geeignete Lebensräume schaffen. Beispielhaft zu nennen ist etwa die Anpflanzung von geeigneten Hecken, um Nisträume für Vögel zu schaffen. Diese und viele andere Maßnahmen nach den Kriterien des Demeter-Verbandes basieren auf der Erkenntnis, dass biolo- gischdynamische Landwirtschaft und die Tiere der Umgebung eine enge und notwendige Verbindung haben, die es zu schützen gilt. 4. Die Gesellschaft wird geeignete Öffentlichkeitsarbeit leisten, um über die Belange ihrer Zwecke zu unterrichten und Aufklärungsarbeit zu leisten. | 25.000,00 EUR | a) Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB allgemein befreit werden. b) Geschäftsführer: Richter, Birger, Stockach, *XX.XX.XXXX einzelvertretungsberechtigt. | a) Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom 13.01.2020. | a) 24.01.2020 Fischer | |
| 2 | a) Firma geändert; nun: Pestalozzi Gemüsebau GmbH | a) Die Gesellschafterversammlung vom 11.10.2023 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma, Sitz, Geschäftsjahr) und 3 (Gegenstand) sowie die Streichung von § 2 (Gemeinnützigkeit) beschlossen. | a) 23.10.2023 Engler | |||
| 3 | c) Lfd. Nr. 2 von Amts wegen ergänzt: Gegenstand geändert; nun: Zweck der Gesellschaft ist die Förderung (1) - der Erziehung, Volks und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO), - des Naturschutzes und der Landschaftspflege und der Pflanzenzucht (§ 52 Abs. 2 Nr. 8 und 23 AO), (2) Zur Verwirklichung ihrer Gesellschaftszwecke wird die Gesellschaft insbesondere eine Gärtnerei pachten oder erschaffen, in der eine Lern-Landwirtschaft betrieben wird, die den strengen Naturschutzanforderungen des Demeter- Siegels unterfällt. Bei dem Betrieb dieser Gärtnerei steht nicht die Gewinnerzielung im Vordergrund, sondern die Schaffung eines Arbeits- und Lernumfeldes für förderbedürftige Menschen in einer Gemüsegärtnerei. Dies umfasst Integrationsarbeitsplätze und Praktikumsplätze für Menschen mit Behinderung und eine naturnahe Bildung über umweltschützende Anbaumethoden für Auszubildende, Praktikanten und Schüler des Pestalozzi Kinder- und Jugenddorfs sowie von anderen Einrichtungen in der Umgebung. Diese Arbeitsplätze werden die Vorgaben nach § 68 Nr. 3 Buchstabe c AO erfüllen. Das Arbeits- und Lernumfeld entsteht durch den biologischdynamischen Anbau qualitativ hochwertiger Lebensmittel mit folgenden Grundsätzen: a. Erhalt der Lebendigkeit der Erde. Auch die Pflanzen in den Gewächshäusern wachsen in Erde. Es findet keine Flächenversiegelung statt. Biodynamische Präparate und Düngung mit kompostierten organischen Abfällen erhalten die Fruchtbarkeit des Bodens. b. Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung, gelegentlicher Einsatz rein biologischer Hilfsmittel c. Natürliche und ressourcenschonende Bewässerung durch Auffangbecken für Regenwasser von den Glasdächern des Gewächshauses d. Beheizung der Gewächshäuser mit moderner Umwelttechnik (Hackschnitzelkessel mit Kondensationsanlage für nahezu CO2neutrale Wärme) e. Durch die regionale Vermarktung erzielte Überschüsse werden vollumfänglich in Projekte, die den o.g. Zwecken dienen, reinvestiert und kommen so den geförderten Menschen und der Allgemeinheit zugute ohne Bereicherung von einzelnen Menschen. 1. Die Gärtnerei ist ein Ort, in dem Anschauungsunterricht für Schüler im Rahmen von Gartenbau-Unterrichten oder vergleichbaren Fächern ermöglicht wird. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit der angrenzenden Waldorfschule und anderen Bildungseinrichtungen im Umkreis beabsichtigt, ferner mit dem angrenzendenPestalozzi Kinderdorf e.V. 2. Die Schüler und Menschen mit besonderem Förderbedarf oder Behinderung sollen in den gesamten Arbeitskreislauf eingebunden werden, von der Saat bis zum Verkauf der Produkte. Primäres Ziel ist hierbei nicht die Gewinnerzielung, sie ist lediglich das Ergebnis der erfolgreichen Bildungsarbeit. Jeglicher Gewinn verbleibt in der Gesellschaft und wird in die Weiterentwicklung des Betriebes und die Schaffung der Strukturen investiert, die den o.g. Zwecken und Zielen dienen. 3. Die Gesellschaft wird im Rahmen ihrer Tätigkeit in besonderem Maße Naturschutzmaßnahmen ergreifen. Sie wird insbesondere auf sämtliche naturschädigende Stoffe und Zusätze verzichten und geeignete Maßnahmen ergreifen, um die lokalen Tiere und Pflanzen besonderes zu schützen und geeignete Lebensräume schaffen. Beispielhaft zu nennen ist etwa die Anpflanzung von geeigneten Hecken, um Nisträume für Vögel zu schaffen. Diese und viele andere Maßnahmen nach den Kriterien des Demeter-Verbandes basieren auf der Erkenntnis, dass biolo- gischdynamische Landwirtschaft und die Tiere der Umgebung eine enge und notwendige Verbindung haben, die es zu schützen gilt. 4. Die Gesellschaft wird geeignete Öffentlichkeitsarbeit leisten, um über die Belange ihrer Zwecke zu unterrichten und Aufklärungsarbeit zu leisten. | a) 30.10.2023 Engler | ||||
| 4 | b) Bestellt als Geschäftsführer: Matuschyk, Martin Andreas, Singen Hohentwiel, *XX.XX.XXXX Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Richter, Birger, Stockach, *XX.XX.XXXX | a) 30.10.2024 Engler |
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