Handelsregister · HRB 721233

Chronologischer Auszug

Pestalozzi Gemüsebau GmbH · Amtsgericht Freiburg

Entwicklung des Registerblatts

Eintragungen in zeitlicher Folge

Abrufstand 11.12.2024

Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.

Nummer der Eintragunga) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des UnternehmensGrund- oder Stammkapitala) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere VertretungsbefugnisProkuraa) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnissea) Tag der Eintragung b) Bemerkungen
1a)
Pestalozzi Gärtnerei gGmbH

b)
Stockach
Geschäftsanschrift:
Pestalozzi-Kinderdorf 1, 78333 Stockach

c)
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn
des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke"
der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO).
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung

(1) - der Erziehung, Volks und
Berufsbildung einschließlich der
Studentenhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO),
- des Naturschutzes und der
Landschaftspflege und der Pflanzenzucht
(§ 52 Abs. 2 Nr. 8 und 23 AO),
(2) Zur Verwirklichung ihrer
Gesellschaftszwecke wird die Gesellschaft
insbesondere eine Gärtnerei pachten oder
erschaffen, in der eine Lern-Landwirtschaft
betrieben wird, die den strengen
Naturschutzanforderungen des Demeter-
Siegels unterfällt. Bei dem Betrieb dieser
Gärtnerei steht nicht die Gewinnerzielung
im Vordergrund, sondern die Schaffung
eines Arbeits- und Lernumfeldes für
förderbedürftige Menschen in einer
Gemüsegärtnerei. Dies umfasst
Integrationsarbeitsplätze und
Praktikumsplätze für Menschen mit
Behinderung und eine naturnahe Bildung
über umweltschützende Anbaumethoden
für Auszubildende, Praktikanten und
Schüler des Pestalozzi Kinder- und
Jugenddorfs sowie von anderen
Einrichtungen in der Umgebung. Diese
Arbeitsplätze werden die Vorgaben nach §
68 Nr. 3 Buchstabe c AO erfüllen. Das
Arbeits- und Lernumfeld entsteht durch den
biologischdynamischen Anbau qualitativ
hochwertiger Lebensmittel mit folgenden
Grundsätzen:
a. Erhalt der Lebendigkeit der Erde. Auch
die Pflanzen in den Gewächshäusern
wachsen in Erde. Es findet keine
Flächenversiegelung statt. Biodynamische
Präparate und Düngung mit kompostierten
organischen Abfällen erhalten die
Fruchtbarkeit des Bodens.
b. Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung,
gelegentlicher Einsatz rein biologischer
Hilfsmittel
c. Natürliche und ressourcenschonende
Bewässerung durch Auffangbecken für
Regenwasser von den Glasdächern des
Gewächshauses
d. Beheizung der Gewächshäuser mit
moderner Umwelttechnik
(Hackschnitzelkessel mit
Kondensationsanlage für nahezu CO2neutrale Wärme)
e. Durch die regionale Vermarktung erzielte
Überschüsse werden vollumfänglich in
Projekte, die den o.g. Zwecken dienen,
reinvestiert und kommen so den
geförderten Menschen und der
Allgemeinheit zugute ohne Bereicherung
von einzelnen Menschen.
1. Die Gärtnerei ist ein Ort, in dem
Anschauungsunterricht für Schüler im
Rahmen von Gartenbau-Unterrichten oder
vergleichbaren Fächern ermöglicht wird.
Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit der
angrenzenden Waldorfschule und anderen
Bildungseinrichtungen im Umkreis
beabsichtigt, ferner mit dem
angrenzendenPestalozzi Kinderdorf e.V.
2. Die Schüler und Menschen mit
besonderem Förderbedarf oder
Behinderung sollen in den gesamten
Arbeitskreislauf eingebunden werden, von
der Saat bis zum Verkauf der Produkte.
Primäres Ziel ist hierbei nicht die
Gewinnerzielung, sie ist lediglich das
Ergebnis der erfolgreichen Bildungsarbeit.
Jeglicher Gewinn verbleibt in der
Gesellschaft und wird in die
Weiterentwicklung des Betriebes und die
Schaffung der Strukturen investiert, die den
o.g. Zwecken und Zielen dienen.
3. Die Gesellschaft wird im Rahmen ihrer
Tätigkeit in besonderem Maße Naturschutzmaßnahmen ergreifen. Sie wird
insbesondere auf sämtliche
naturschädigende Stoffe und Zusätze
verzichten und geeignete Maßnahmen
ergreifen, um die lokalen Tiere und
Pflanzen besonderes zu schützen und
geeignete Lebensräume schaffen.
Beispielhaft zu nennen ist etwa die
Anpflanzung von geeigneten Hecken, um
Nisträume für Vögel zu schaffen. Diese und
viele andere Maßnahmen nach den
Kriterien des Demeter-Verbandes basieren
auf der Erkenntnis, dass biolo- gischdynamische Landwirtschaft und die Tiere
der Umgebung eine enge und notwendige
Verbindung haben, die es zu schützen gilt.
4. Die Gesellschaft wird geeignete
Öffentlichkeitsarbeit leisten, um über die
Belange ihrer Zwecke zu unterrichten und
Aufklärungsarbeit zu leisten.
25.000,00
EUR
a)
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam.
Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden.
Die Geschäftsführer können von den
Beschränkungen des § 181 BGB allgemein
befreit werden.

b)
Geschäftsführer:
Richter, Birger, Stockach, *XX.XX.XXXX
einzelvertretungsberechtigt.
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 13.01.2020.
a)
24.01.2020
Fischer
2a)
Firma geändert; nun:
Pestalozzi Gemüsebau GmbH
a)
Die Gesellschafterversammlung vom 11.10.2023 hat die
Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma, Sitz,
Geschäftsjahr) und 3 (Gegenstand) sowie die Streichung von
§ 2 (Gemeinnützigkeit) beschlossen.
a)
23.10.2023
Engler
3c)
Lfd. Nr. 2 von Amts wegen ergänzt:
Gegenstand geändert; nun:
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung
(1) - der Erziehung, Volks und
Berufsbildung einschließlich der
Studentenhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO),
- des Naturschutzes und der
Landschaftspflege und der Pflanzenzucht
(§ 52 Abs. 2 Nr. 8 und 23 AO),
(2) Zur Verwirklichung ihrer
Gesellschaftszwecke wird die Gesellschaft
insbesondere eine Gärtnerei pachten oder
erschaffen, in der eine Lern-Landwirtschaft
betrieben wird, die den strengen
Naturschutzanforderungen des Demeter-
Siegels unterfällt. Bei dem Betrieb dieser
Gärtnerei steht nicht die Gewinnerzielung
im Vordergrund, sondern die Schaffung
eines Arbeits- und Lernumfeldes für
förderbedürftige Menschen in einer
Gemüsegärtnerei. Dies umfasst
Integrationsarbeitsplätze und
Praktikumsplätze für Menschen mit
Behinderung und eine naturnahe Bildung
über umweltschützende Anbaumethoden
für Auszubildende, Praktikanten und
Schüler des Pestalozzi Kinder- und
Jugenddorfs sowie von anderen
Einrichtungen in der Umgebung. Diese
Arbeitsplätze werden die Vorgaben nach §
68 Nr. 3 Buchstabe c AO erfüllen. Das
Arbeits- und Lernumfeld entsteht durch den
biologischdynamischen Anbau qualitativ
hochwertiger Lebensmittel mit folgenden
Grundsätzen:
a. Erhalt der Lebendigkeit der Erde. Auch
die Pflanzen in den Gewächshäusern
wachsen in Erde. Es findet keine
Flächenversiegelung statt. Biodynamische
Präparate und Düngung mit kompostierten
organischen Abfällen erhalten die
Fruchtbarkeit des Bodens.
b. Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung,
gelegentlicher Einsatz rein biologischer
Hilfsmittel
c. Natürliche und ressourcenschonende
Bewässerung durch Auffangbecken für
Regenwasser von den Glasdächern des
Gewächshauses
d. Beheizung der Gewächshäuser mit
moderner Umwelttechnik
(Hackschnitzelkessel mit
Kondensationsanlage für nahezu CO2neutrale Wärme)
e. Durch die regionale Vermarktung erzielte
Überschüsse werden vollumfänglich in
Projekte, die den o.g. Zwecken dienen,
reinvestiert und kommen so den
geförderten Menschen und der
Allgemeinheit zugute ohne Bereicherung
von einzelnen Menschen.
1. Die Gärtnerei ist ein Ort, in dem
Anschauungsunterricht für Schüler im
Rahmen von Gartenbau-Unterrichten oder
vergleichbaren Fächern ermöglicht wird.
Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit der
angrenzenden Waldorfschule und anderen
Bildungseinrichtungen im Umkreis
beabsichtigt, ferner mit dem
angrenzendenPestalozzi Kinderdorf e.V.
2. Die Schüler und Menschen mit
besonderem Förderbedarf oder
Behinderung sollen in den gesamten
Arbeitskreislauf eingebunden werden, von
der Saat bis zum Verkauf der Produkte.
Primäres Ziel ist hierbei nicht die
Gewinnerzielung, sie ist lediglich das
Ergebnis der erfolgreichen Bildungsarbeit.
Jeglicher Gewinn verbleibt in der
Gesellschaft und wird in die
Weiterentwicklung des Betriebes und die
Schaffung der Strukturen investiert, die den
o.g. Zwecken und Zielen dienen.
3. Die Gesellschaft wird im Rahmen ihrer
Tätigkeit in besonderem Maße Naturschutzmaßnahmen ergreifen. Sie wird
insbesondere auf sämtliche
naturschädigende Stoffe und Zusätze
verzichten und geeignete Maßnahmen
ergreifen, um die lokalen Tiere und
Pflanzen besonderes zu schützen und
geeignete Lebensräume schaffen.
Beispielhaft zu nennen ist etwa die
Anpflanzung von geeigneten Hecken, um
Nisträume für Vögel zu schaffen. Diese und
viele andere Maßnahmen nach den
Kriterien des Demeter-Verbandes basieren
auf der Erkenntnis, dass biolo- gischdynamische Landwirtschaft und die Tiere
der Umgebung eine enge und notwendige
Verbindung haben, die es zu schützen gilt.
4. Die Gesellschaft wird geeignete
Öffentlichkeitsarbeit leisten, um über die
Belange ihrer Zwecke zu unterrichten und
Aufklärungsarbeit zu leisten.
a)
30.10.2023
Engler
4b)
Bestellt als
Geschäftsführer:
Matuschyk, Martin Andreas, Singen Hohentwiel,
*XX.XX.XXXX
Vertretungsbefugnis geändert bei
Geschäftsführer:
Richter, Birger, Stockach, *XX.XX.XXXX
a)
30.10.2024
Engler

Die Darstellung wird aus den beim Handelsregister abgerufenen Angaben erzeugt. Sie ersetzt keinen amtlichen Registerauszug.