Handelsregister · HRB 92198

Chronologischer Auszug

Lebenshilfe iKita gGmbH · Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)

Entwicklung des Registerblatts

Eintragungen in zeitlicher Folge

Abrufstand 06.03.2024

Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.

Nummer der Eintragunga) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des UnternehmensGrund- oder Stammkapitala) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere VertretungsbefugnisProkuraa) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnissea) Tag der Eintragung b) Bemerkungen
1a)
Lebenshilfe iKita gGmbH

b)
Berlin

c)
Die "Förderung der Jugendhilfe" und die "Förderung mildtätiger Zwecke" durch die gemeinsame Erziehung und Begleitung
von Kindern im Kleinkind- und
Vorschulalter bis zum Schuleintritt sowie Hortkindern im Schulalter mit und ohne Behinderung,
deutschen und ausländischen Kindern als Beitrag zur Integration
in unsere Gesellschaft. Alle Kinder sollen gestärkt werden, ihre
soziale, körperliche und kognitive Kompetenz zu erweitern, sich
im Alltag zu bewegen, selbständige Entscheidungen zu treffen, eigene und gemeinsame Interessen
zu vertreten. Durch das Zusammenleben von Kindern mit und
ohne Behinderung, deutschen und
ausländischen Kindern entstehen
neue Chancen für die Persönlichkeitsentwicklung.

Integrative Kindertageseinrichtungen sind rechtlich als Einrichtungen der Jugendhilfe nach den §§
22-26 SGB VIII "Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz" aufzufassen, in
denen behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern zugleich Eingliederungshilfe gemäß
§§ 39 ff BSHG gewährt wird.

Neben der Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Eingliederungshilfe für das einzelne behinderte und
von Behinderung bedrohte Kind
verwirklicht das Unternehmen den
Grundsatz eines bedarfsgerechten
Ausbaus für alle Kinder im Kindertagesstättenalter und damit eine an der Nachfrage orientierte
Gesamtversorgung mit Kindertagesstättenplätzen.

Das Unternehmen bezweckt die
Wahrnehmung der Bedürfnisse
des behinderten und nichtbehinderten Kindes, damit es sich in
Bezug auf diese ernst genommen
und geschützt fühlen kann. Die
Kinder selbst sollen darin unterstützt werden, die Bedürfnisse ihres Gegenübers wahrzunehmen,
sich einzufühlen und Kompromissbereit zu sein. In der Auseinandersetzung mit anderen Menschen liegt die Entwicklung der
kindlichen Persönlichkeit.

Aufgabe der pädagogisch- bzw.
heilpädagogisch geschulten und/
oder in der Arbeit mit Menschen
mit Behinderung erfahrenen Fachkräfte sowie Nichtfachkräfte
(Aushilfen, Zivilienstleistenden,
etc.) ist es, die Kinder in ihrem
Entwicklungsprozess zu begleiten, zusammen mit den Therapeuten die notwendige therapeutische
Unterstützung zu leisten und alle
aussondernden Situationen zu vermeiden.

Jedes Kind wird als eigenständige
und gleichwertige Persönlichkeit
angesehen. Eine infantilisierende und defizitäre Sicht auf Kinder wird abgelehnt. Kinder sind
aktiv handelnde Partner in allen
Bereichen. Sie erfahren, dass das
Leben in der Gemeinschaft auch
Pflichten zu haben bedeutet. Zur
Gemeinschaftsentwicklung und zu
deren Schutz sind Regeln und deren lebendige Gestaltung erforderlich.

Zur Zweckverwirklichung setzen
sich die pädagogisch- bzw. heilpädagogisch geschulten und/oder
in der Arbeit mit Menschen mit
Behinderung erfahrenen Fachkräfte sowie Nichtfachkräfte (Aushilfen, Zivildienstleistenden, etc.)
dafür ein, dass jedes Kind seine
Persönlichkeit entfalten lernt und
seinen Platz in der Gesellschaft
findet.

Durch Altersmischung in Verbindung mit gruppenübergreifender
Arbeit werden Chancen für die
Kinder geschaffen, sich mit Kindern unterschiedlicher Entwicklungsstufen auseinanderzusetzen.
Wesentliche Grundlagen der pädagogischen Arbeit sind die offene Arbeit, die es ermöglicht, die
unterschiedlichen Kompetenzen,
Erfahren, Interessen und Talente der Kinder zur Gestaltung des
Alltags in der Kindertagesstätte zu
nutzen und das Prinzip der Binnendifferenzierung, nach dem die
Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten, Fertigkeiten, Begabungen
und Bedürfnissen im Rahmen des
Alltags in der Kindertagesstätte
und seiner Angebote gleichzeitig Unterschiedliches tun können.
Für die Arbeit bestimmend sind
die Grundlagen des Situationsansatzes. Da besonders Wert auf
die Wahrnehmungsentwicklung die Schulung aller Sinne - gelegt
wird, können Elemente der Reggio-Pädagogik aufgegriffen werden.

Für Kinder mit besonderem Förderbedarf - Kinder mit schwerer,
mittlerer oder leichter Behinderung - werden darüber hinaus spezielle Rahmenbedingungen geschaffen sowie gesonderte Hilfen
vorgehalten. Es werden flexible
Angebote sowie eine ausreichende
therapeutische und
pflegerische Betreuung, wie z.B.
Physiotherapie, Ergotherapie und
Logopädie sichergestellt.
Die erfolgreiche Integration der
Kinder mit schwerer, mittlerer
oder leichter Behinderung wird
durch deren Aufnahme in die Integrationskindertagesstätte, wodurch der Teil der äußeren Aussonderung aufgehoben wird, sowie die Aufhebung der inneren
Aussonderung mittels des pädagogisch-therapeutischen Konzepts,
welches die Integration der therapeutischen und heilpädagogischen
Inhalte in die Alltagssituation orsieht, erzielt.

Der kontinuierliche Kontakt zu
Eltern und den Bezugspersonen
der Kinder sowie den fördernden Einrichtungen und Fachleuten schafft gemeinsame Entwicklungsmöglichkeiten und gibt Impulse über den Alltag in der Kindertagesstätte hinaus.
25.000 EURa)
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder
durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen
vertreten. Einzelvertretungsbefugnis
kann erteilt werden.

b)
Geschäftsführer:
1.
Dr. Hambüchen, Thomas,
*XX.XX.XXXX, Bonn

mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom:
17.12.2003
a)
24.06.2004
Beyer
b)
Tag der ersten Eintragung
23.03.2004

Dieses Blatt ist
zur Fortführung
auf EDV umgeschrieben worden und dabei
an die Stelle des
bisherigen Registerblattes getreten.
2b)
Nicht mehr Geschäftsführer:
1. Dr. Hambüchen, Thomas

Geschäftsführer:
2.
König, Wolfgang, *XX.XX.XXXX, Berlin
a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17.03.2005
ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 4 (Geschäftsführer).
a)
29.04.2005
Treibert
b)
Gesellschaftsvertrag Bl.21 ff.
Beschluss Bl.18
f.
3b)
Nicht mehr Geschäftsführer:
2. König, Wolfgang

Geschäftsführer:
3.
Dipl.-Päd. Weitenhagen, Bernd-Uwe,
*XX.XX.XXXX, Berlin
a)
19.06.2006
Jacobsen
b)
Beschluss Bl.32
4b)
Die Eintragung zur Geschäftsanschrift wird gemäß § 3 EGGmb-
HG von Amts wegen ergänzt:

Geschäftsanschrift:
Straße 614 Nr. 24, 12347 Berlin
a)
27.09.2010
Traeder
5b)
Geschäftsführer:
4.
Almunaizel, Musa, *XX.XX.XXXX, Berlin
mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten

Nicht mehr Geschäftsführer:
3. Dipl.-Päd. Weitenhagen, Bernd-
Uwe
a)
04.01.2012
Beyer
6a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.12.2016
ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 4 (Geschäftsführer).
a)
13.01.2017
Schnitker
7a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.04.2017
ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 3 (Stammkapital, Stammeinlage), § 4 (Geschäftsführer) und
§ 7 (Auflösung der Gesellschaft).
a)
31.07.2017
Schnitker
8c)
Zweck des Unternehmens sind die
Förderung der Jugendhilfe und
Förderung der Hilfe für Behinderte (§ 52 AO). Der Satzungszweck
wird insbesondere verwirklicht
durch Erziehung und Begleitung
des Entwicklungsprozesses von
Kindern im Alter von 8 Monaten
bis zum Schuleintritt mit und ohne Förderbedarf als Beitrag zur
Inklusion in unsere Gesellschaft,
Unterstützung des Kindes durch
Therapeutinnen und Therapeuten,
Unterstützung des Kindes bei der
Entfaltung der Persönlichkeit, bei
Bedarf heilpädagogische und pflegerische Betreuung, halboffene
und bereichsübergreifende pädagogische bzw. heilpädagogische
Angebote, ganzheitliche Förderung unter Berücksichtigung der
Entwicklung der Sozialkompetenzen, Begleitung der Kinder und
deren Familien bis zum Schuleintritt.
Zur Erfüllung ihrer Satzungszwecke arbeitet die Gesellschaft darüber hinaus planmäßig und dauerhaft im Sinne des § 57 Abs. 3 AO
mit anderen steuerbegünstigten
Gesellschaften des Lebenshilfe
Berlin Verbundes sowie dem Lebenshilfe Berlin e.V. zusammen.
Dazu bezieht die Gesellschaft im
Unternehmensverbund Kooperationsleistungen im Sinne des §
57 Abs. 3 AO von der Lebenshilfe gGmbH, der Lebenshilfe Bildung gGmbH und dem Lebenshilfe Berlin e.V., nämlich Geschäftsführungs- und Managementleistungen, Gestellung von Sachmitteln,Verwaltungsdienstleistungen
inklusive Buchhaltung und Controlling, Leistungen im Rahmen
der Unternehmenskommunikation
und Unternehmensentwicklung,
Bildungsleistungen.
a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14.12.2022
ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 2 (Gegenstand).
a)
28.12.2022
Thamm

Die Darstellung wird aus den beim Handelsregister abgerufenen Angaben erzeugt. Sie ersetzt keinen amtlichen Registerauszug.