Handelsregister · HRB 92198
Chronologischer Auszug
Lebenshilfe iKita gGmbH · Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Entwicklung des Registerblatts
Eintragungen in zeitlicher Folge
Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.
| Nummer der Eintragung | a) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des Unternehmens | Grund- oder Stammkapital | a) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere Vertretungsbefugnis | Prokura | a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnisse | a) Tag der Eintragung b) Bemerkungen |
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| 1 | a) Lebenshilfe iKita gGmbH b) Berlin c) Die "Förderung der Jugendhilfe" und die "Förderung mildtätiger Zwecke" durch die gemeinsame Erziehung und Begleitung von Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter bis zum Schuleintritt sowie Hortkindern im Schulalter mit und ohne Behinderung, deutschen und ausländischen Kindern als Beitrag zur Integration in unsere Gesellschaft. Alle Kinder sollen gestärkt werden, ihre soziale, körperliche und kognitive Kompetenz zu erweitern, sich im Alltag zu bewegen, selbständige Entscheidungen zu treffen, eigene und gemeinsame Interessen zu vertreten. Durch das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderung, deutschen und ausländischen Kindern entstehen neue Chancen für die Persönlichkeitsentwicklung. Integrative Kindertageseinrichtungen sind rechtlich als Einrichtungen der Jugendhilfe nach den §§ 22-26 SGB VIII "Kinder- und Jugendhilfe-Gesetz" aufzufassen, in denen behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern zugleich Eingliederungshilfe gemäß §§ 39 ff BSHG gewährt wird. Neben der Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Eingliederungshilfe für das einzelne behinderte und von Behinderung bedrohte Kind verwirklicht das Unternehmen den Grundsatz eines bedarfsgerechten Ausbaus für alle Kinder im Kindertagesstättenalter und damit eine an der Nachfrage orientierte Gesamtversorgung mit Kindertagesstättenplätzen. Das Unternehmen bezweckt die Wahrnehmung der Bedürfnisse des behinderten und nichtbehinderten Kindes, damit es sich in Bezug auf diese ernst genommen und geschützt fühlen kann. Die Kinder selbst sollen darin unterstützt werden, die Bedürfnisse ihres Gegenübers wahrzunehmen, sich einzufühlen und Kompromissbereit zu sein. In der Auseinandersetzung mit anderen Menschen liegt die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit. Aufgabe der pädagogisch- bzw. heilpädagogisch geschulten und/ oder in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung erfahrenen Fachkräfte sowie Nichtfachkräfte (Aushilfen, Zivilienstleistenden, etc.) ist es, die Kinder in ihrem Entwicklungsprozess zu begleiten, zusammen mit den Therapeuten die notwendige therapeutische Unterstützung zu leisten und alle aussondernden Situationen zu vermeiden. Jedes Kind wird als eigenständige und gleichwertige Persönlichkeit angesehen. Eine infantilisierende und defizitäre Sicht auf Kinder wird abgelehnt. Kinder sind aktiv handelnde Partner in allen Bereichen. Sie erfahren, dass das Leben in der Gemeinschaft auch Pflichten zu haben bedeutet. Zur Gemeinschaftsentwicklung und zu deren Schutz sind Regeln und deren lebendige Gestaltung erforderlich. Zur Zweckverwirklichung setzen sich die pädagogisch- bzw. heilpädagogisch geschulten und/oder in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung erfahrenen Fachkräfte sowie Nichtfachkräfte (Aushilfen, Zivildienstleistenden, etc.) dafür ein, dass jedes Kind seine Persönlichkeit entfalten lernt und seinen Platz in der Gesellschaft findet. Durch Altersmischung in Verbindung mit gruppenübergreifender Arbeit werden Chancen für die Kinder geschaffen, sich mit Kindern unterschiedlicher Entwicklungsstufen auseinanderzusetzen. Wesentliche Grundlagen der pädagogischen Arbeit sind die offene Arbeit, die es ermöglicht, die unterschiedlichen Kompetenzen, Erfahren, Interessen und Talente der Kinder zur Gestaltung des Alltags in der Kindertagesstätte zu nutzen und das Prinzip der Binnendifferenzierung, nach dem die Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten, Fertigkeiten, Begabungen und Bedürfnissen im Rahmen des Alltags in der Kindertagesstätte und seiner Angebote gleichzeitig Unterschiedliches tun können. Für die Arbeit bestimmend sind die Grundlagen des Situationsansatzes. Da besonders Wert auf die Wahrnehmungsentwicklung die Schulung aller Sinne - gelegt wird, können Elemente der Reggio-Pädagogik aufgegriffen werden. Für Kinder mit besonderem Förderbedarf - Kinder mit schwerer, mittlerer oder leichter Behinderung - werden darüber hinaus spezielle Rahmenbedingungen geschaffen sowie gesonderte Hilfen vorgehalten. Es werden flexible Angebote sowie eine ausreichende therapeutische und pflegerische Betreuung, wie z.B. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sichergestellt. Die erfolgreiche Integration der Kinder mit schwerer, mittlerer oder leichter Behinderung wird durch deren Aufnahme in die Integrationskindertagesstätte, wodurch der Teil der äußeren Aussonderung aufgehoben wird, sowie die Aufhebung der inneren Aussonderung mittels des pädagogisch-therapeutischen Konzepts, welches die Integration der therapeutischen und heilpädagogischen Inhalte in die Alltagssituation orsieht, erzielt. Der kontinuierliche Kontakt zu Eltern und den Bezugspersonen der Kinder sowie den fördernden Einrichtungen und Fachleuten schafft gemeinsame Entwicklungsmöglichkeiten und gibt Impulse über den Alltag in der Kindertagesstätte hinaus. | 25.000 EUR | a) Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. b) Geschäftsführer: 1. Dr. Hambüchen, Thomas, *XX.XX.XXXX, Bonn mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen | a) Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom: 17.12.2003 | a) 24.06.2004 Beyer b) Tag der ersten Eintragung 23.03.2004 Dieses Blatt ist zur Fortführung auf EDV umgeschrieben worden und dabei an die Stelle des bisherigen Registerblattes getreten. | |
| 2 | b) Nicht mehr Geschäftsführer: 1. Dr. Hambüchen, Thomas Geschäftsführer: 2. König, Wolfgang, *XX.XX.XXXX, Berlin | a) Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17.03.2005 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 4 (Geschäftsführer). | a) 29.04.2005 Treibert b) Gesellschaftsvertrag Bl.21 ff. Beschluss Bl.18 f. | |||
| 3 | b) Nicht mehr Geschäftsführer: 2. König, Wolfgang Geschäftsführer: 3. Dipl.-Päd. Weitenhagen, Bernd-Uwe, *XX.XX.XXXX, Berlin | a) 19.06.2006 Jacobsen b) Beschluss Bl.32 | ||||
| 4 | b) Die Eintragung zur Geschäftsanschrift wird gemäß § 3 EGGmb- HG von Amts wegen ergänzt: Geschäftsanschrift: Straße 614 Nr. 24, 12347 Berlin | a) 27.09.2010 Traeder | ||||
| 5 | b) Geschäftsführer: 4. Almunaizel, Musa, *XX.XX.XXXX, Berlin mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten Nicht mehr Geschäftsführer: 3. Dipl.-Päd. Weitenhagen, Bernd- Uwe | a) 04.01.2012 Beyer | ||||
| 6 | a) Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.12.2016 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 4 (Geschäftsführer). | a) 13.01.2017 Schnitker | ||||
| 7 | a) Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.04.2017 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 3 (Stammkapital, Stammeinlage), § 4 (Geschäftsführer) und § 7 (Auflösung der Gesellschaft). | a) 31.07.2017 Schnitker | ||||
| 8 | c) Zweck des Unternehmens sind die Förderung der Jugendhilfe und Förderung der Hilfe für Behinderte (§ 52 AO). Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Erziehung und Begleitung des Entwicklungsprozesses von Kindern im Alter von 8 Monaten bis zum Schuleintritt mit und ohne Förderbedarf als Beitrag zur Inklusion in unsere Gesellschaft, Unterstützung des Kindes durch Therapeutinnen und Therapeuten, Unterstützung des Kindes bei der Entfaltung der Persönlichkeit, bei Bedarf heilpädagogische und pflegerische Betreuung, halboffene und bereichsübergreifende pädagogische bzw. heilpädagogische Angebote, ganzheitliche Förderung unter Berücksichtigung der Entwicklung der Sozialkompetenzen, Begleitung der Kinder und deren Familien bis zum Schuleintritt. Zur Erfüllung ihrer Satzungszwecke arbeitet die Gesellschaft darüber hinaus planmäßig und dauerhaft im Sinne des § 57 Abs. 3 AO mit anderen steuerbegünstigten Gesellschaften des Lebenshilfe Berlin Verbundes sowie dem Lebenshilfe Berlin e.V. zusammen. Dazu bezieht die Gesellschaft im Unternehmensverbund Kooperationsleistungen im Sinne des § 57 Abs. 3 AO von der Lebenshilfe gGmbH, der Lebenshilfe Bildung gGmbH und dem Lebenshilfe Berlin e.V., nämlich Geschäftsführungs- und Managementleistungen, Gestellung von Sachmitteln,Verwaltungsdienstleistungen inklusive Buchhaltung und Controlling, Leistungen im Rahmen der Unternehmenskommunikation und Unternehmensentwicklung, Bildungsleistungen. | a) Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14.12.2022 ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 2 (Gegenstand). | a) 28.12.2022 Thamm |
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