Handelsregister · HRB 200872

Chronologischer Auszug

Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH (GIZ) · Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)

Entwicklung des Registerblatts

Eintragungen in zeitlicher Folge

Abrufstand 18.03.2024

Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.

Nummer der Eintragunga) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des UnternehmensGrund- oder Stammkapitala) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere VertretungsbefugnisProkuraa) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnissea) Tag der Eintragung b) Bemerkungen
1a)
Gesellschaft für interkulturelles
Zusammenleben gGmbH (GIZ)

b)
Berlin

Geschäftsanschrift:
Reformationsplatz 2, 13597 Berlin

c)
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist
die Förderung von Bildung und
Erziehung, Wissenschaft und Forschung sowie der Volks- und Berufsbildung (a), durch Angebote und Entwicklung von Strukturen zur Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf
allen Gebieten der Kultur sowie
der Völkerverständigungsgedanke (b) und die Verbesserung der
Situation von Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten, Behinderten und benachteiligten Personen
mit besonderer Berücksichtigung
von Migrantinnen und Migranten
(c). a) Die Förderung von Bildung
und Erziehung, Wissenschaft und
Forschung sowie der Volks- und
Berufsbildung soll durch niedrigschwellige Angebote der Lernförderung beispielsweise der Basiskompetenzförderung im Lesen,
Schreiben und Rechnen für Kinder und Jugendliche unterstützt
werden. Beispielhaft zu nennen
sind auch pädagogische Weiterbildungsangebote des Trägers zu
pädagogischen Assistentinnen und
Assistenten, in der Aus-, Fort- und
Weiterbildung in pädagogischen
Berufen wie dem Erzieher und in
der durchgängigen Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache
auch mit berufsbezogenen Aspekten (z.B. Deutsch für pädagogische Berufe). Die Förderung der
Wissenschaft und Forschung soll
durch Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, Konferenzen und Seminaren, z.B. zu Gelingensbedingungen der Integration und des Sprachenlernens, interkulturelles Lernen, Basiskompetenzen und Alphabetisierung unterstützt werden. Alle Forschungsergebnisse werden zeitnah veröffentlicht. b) Der Träger unterhält
diverse Angebote zur Strukturförderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie des Völkerverständigungsgedankens, z.B.
eine Registerstelle zur Dokumentation rassistischen und diskriminierenden Verhaltens, aber auch
interkulturelle Fortbildungen für
soziale Einrichtungen und Veranstaltungen, Diskussionen, Lesungen zu Themen der Integration und des gesellschaftlichen Miteinanders. c) Die Situation von
Kindern, Jugendlichen, Familien,
Alten, Behinderten und benachteiligten Personen rnit besonderer Berücksichtigung von Migrantinnen und Migranten soll durch
die Förderung der Jugendhilfe,
durch die Förderung des Wohlfahrtswesens sowie durch die Förderung der Hilfe für Flüchtlinge
unterstützt werden. Dabei sollen
beispielsweise kostenlose Beratungsangebote und Sprachmittlungsdienste für Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen
oder seelischen Zustands Unterstützung Dritter benötigen, umgesetzt werden. Die Angebote sind
altersübergreifend, teilweise aufsuchend, teilweise als begleitende
Unterstützung bei staatlichen Einrichtungen, bei Ämtern, in Schulen und in Kitas. Durch eine hohe Anzahl verschiedener muttersprachlicher und fachlicher Kompetenzen beim Träger, können eine Vielzahl verschiedener Fragestellungen unterstützend geklärt werden. Der Träger entwickelt ein Konzept für die Förderung und den Betrieb von Modelleinrichtungen wie z.B. Einrichtung von Kindertagesstätten
und Flüchtlingseinrichtungen, die
nicht gewinnorientiert arbeiten
und spezielle pädagogische Konzepte des Situationsansatzes umsetzen, und begleitet die praktische Umsetzung. Selbsthilfegruppen für Flüchtlinge werden organisiert und angeboten. Auch werden ambulante und stationäre Betreuungs- und Beratungsangebote von Kindern und Jugendlichen,
Erwachsenen, Familien, Behinderten und Benachteiligten (nach
SGB Vlll und Xll), die nicht gewinnorientiert arbeiten und spezielle pädagogische Konzepte des
Situationsansatzes umsetzen, organisiert und durchgeführt. Zudem arbeitet der Träger regelmäßig und ehrenamtlich in Gremien (bezirklich und überbezirklich)
als Interessenvertretung der Zielgruppen (z.B. Migrationsbeirat,
Fachgruppe Schulbezogene Jugendarbeit, Arbeitskreis Flüchtlinge). Zur Verwirklichung ihrer
gemeinnützigen Zwecke betreibt
die Gesellschaft bildungs- und integrationsfördernde Einrichtungen, Maßnahmen und Projekte mit
folgenden Schwerpunkten: a) Interkulturelle und interdisziplinäre
Lern- und Weiterbildungsangebote, z.B. durch interkulturelle Fortbildungen. b) Förderangebote und
ergänzende Lernangebote in der
Elementar-, Primar- und Sekundarstufe, z.B. an Schulen, in gemeinnützigen Flüchtlingseinrichtungen. c) Sprachkurse vorrangig zum Erlernen der deutschen
Sprache im Niveau A1 bis C2,
z.B. für das BAMF. d) Angebote
zu Alphabetisierung und Grundbildung, z.B. in Kirchen, in Moscheen, in anderen gemeinnützigen Migrantenorganisationen. e)
Sprach- und kulturmittelnde Angebote für Personen ohne ausreichende Deutschkenntnisse, z.B.
durch Integrationslotsen. f) Förderung der Gleichbehandlung, gegen
Rassismus und Diskriminierung,
z.B. durch die Dokumentation von
diskriminierendem und rassistischem Verhalten. g) Einrichtung
von Projekten zur beruflichen Integration, z.B. Jobcoaching, Mentoringprojekte zum Berufseinstieg, berufliche Integration durch
Praktika und Deutschförderung.
h) Institutionalisierte Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Bildungs- und integrationseinrichtungen, Universitäten,
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, z.B. mit der Universität Hamburg in der Zusatzqualifizierung Alphabetisierung und als
Mitgesellschafter der gemeinnützigen Gesellschaft zur Gründung
der ZITA-Hochschule. i) Zeitnahe Publikationen zu den verschiedenen Lern- und Weiterbildungsangeboten sowie den Projekten
des Trägers, z.B. zu Entwicklungen von Rassismus und Diskriminierung. Zur Durchführung dieser Angebote arbeitet die Gesellschaft national und international
mit anderen gemeinnützigen Einrichtungen und Körperschaften
des öffentlichen Rechts zusammen, z.B. der öffentlichen Verwaltung, Verbänden und Selbstverwaltungsorganisationen der
Wirtschaft, Migrantenorganisationen, Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen. Die Angebote
der Gesellschaft orientieren sich
in ihrer Ausrichtung am Werteverständnis des Grundgesetzes der
Bundesrepublik Deutschland.
30.000,00 EURa)
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder
durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen
vertreten.

b)
Geschäftsführer:
1.
Dr. Marschke, Britta, *XX.XX.XXXX,
Berlin

mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom:
21.08.2018 mit Änderungen vom
31.08.2018 und 11.10.2018 in § 4
(Stammkapital) und § 13 (Auseinandersetzung/Abfindung)

b)
Die Gesellschaft ist entstanden
durch formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben (GIZ) mit
Sitz in Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, VR 20440 B)
auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 21.08.2018.
a)
29.10.2018
Bialek
2b)
Änderung zu Nr. 1:
Die Vertretungsbefugnis ist geändert,
nunmehr
Geschäftsführer:
Dr. Marschke, Britta
a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 06.02.2024
ist der Gesellschaftsvertrag geändert in § 5 (Geschäftsführung und
Vertretung).
a)
15.03.2024
Rabenow

Die Darstellung wird aus den beim Handelsregister abgerufenen Angaben erzeugt. Sie ersetzt keinen amtlichen Registerauszug.