Handelsregister · HRB 49494
Chronologischer Auszug
GAB Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Berlin mbH · Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Entwicklung des Registerblatts
Eintragungen in zeitlicher Folge
Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.
| Nummer der Eintragung | a) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des Unternehmens | Grund- oder Stammkapital | a) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere Vertretungsbefugnis | Prokura | a) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnisse | a) Tag der Eintragung b) Bemerkungen |
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| 1 | a) GAB Gesellschaft für Arbeitsund Berufsförderung Berlin mbH b) Berlin c) 1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung". 2. Zwecke der Gesellschaft sind die Förderung der Berufsausbildung und Berufsbildung, der Jugendpflege und Jugendfürsorge, des Wohlfahrtswesens, die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 der Abgabenordnung und der Wissenschaft und Forschung. 3. Die Zwecke der Gesellschaft werden verwirklicht insbesondere durch - fachlich-methodische Sozialarbeit einschließlich der Erprobung neuer Formen und Methoden sowie Hilfen und Förderungen für diejenigen Personen, die, sei es aus welchem Grund auch immer, keine oder nur geringe Chance haben, sich am Arbeitsleben zu beteiligen. Zu diesem Zweck sollen Selbsthilfeeinrichtungen als Durchlaufstation für nachweislich schwervermittelbare Arbeitslose errichtet und abgesichert werden, bzw. diese Personen direkt von der Gesellschaft eingestellt, ausgebildet, fortgebildet, geschult bzw. sozialpädagogisch betreut und in das Berufsleben eingegliedert werden. - Die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung der vorstehend genannten steuerbegünstigten Zwecke durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts (§ 58 Nr. 1 der Abgabenordnung). 4. Zur Erreichung ihrer Ziele wird die Gesellschaft verschiedene Förderprogramme und -projekte initiieren und durchführen. Beispielhaft seien folgende Projekte genannt: - Dritte-Welt-Projekt/Osteuropahilfe Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden langzeitarbeitslosen Menschen (einschl. Jugendliche), die sich im Rahmen eines Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogrammes mit der Generalüberholung gespendeten Krankenhausinventars, von Handwerkzeugen, Nähmaschinen, Gartengeräten u.ä. befassen, um diese Gegenstände anschließend als Hilfe zur Selbsthilfe Krankenhäusern und Entwicklungshilfeprojekten in der Dritten Welt zur Verfügung zu stellen. - Gebrauchtartikelbörse Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. Im Rahmen des Projekts werden gespendete Gebrauchtartikel in Werkstätten aufgearbeitet und an hilfsbedürftige Personen im Sinne des § 53 der Abgabenordnung abgegeben oder Partnerprojekten in Osteuropa zur Verfügung gestellt. - Restpapierverwertung Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. Im Rahmen des Projektes werden von Druckereien gespendete unbedruckte Restpapierbestände in einer eigenen Druckerei und Buchbinderei zu Schulblöcken und ähnlichem verarbeitet, die zur Ausstattung von Schulen in sog. Dritte-Welt-Ländern bestimmt sind und insofern an hilfsbedürftige Personen im Sinne des § 53 Abgabenordnung abgegeben werden. 5. Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben einer Hilfsperson im Sinne des § 57 (1) S. 2 der Abgabenordnung bedienen, soweit sie die Aufgaben nicht selbst wahrnimmt. 6. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 7. Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Gesellschafter dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft erhalten. 8. Die Gesellschaft darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. 9. Die Gesellschaft arbeitet aus humanitärer Verantwortung ohne konfessionelle und parteiliche Bindung. 10. Die Gesellschaft fördert die Weckung, Entwicklung und Pflege ehrenamtlicher wohlfahrtspflegerischer Aktivitäten der Mitbürger. Sie arbeitet zusammen mit anderen Einrichtungen und Organisationen der freien Wohlfahrtspflege und nimmt Stellung zu Fragen der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege. 11. Es wird eine gute Zusammenarbeit mit Behörden und anderen staatlichen Einrichtungen angestrebt. 12. Die Gesellschaft fördert die Fort- und Weiterbildung sowie Schulung der Mitarbeiter in der Wohlfahrtspflege. 13. Die Gesellschaft betreibt Weiterbildung im Sinne der Ländergesetze. Zu diesem Zweck kann sie ein gesondertes Weiterbildungswerk mit dem Namen "GAB Weiterbildungswerk für Arbeitslose und Beschäftigte" gründen. Näheres regelt die Satzung. 14. Die Gesellschaft darf sich an anderen gemeinnützigen Organisationen, auch in der Rechtsform gemeinnütziger Kapitalgesellschaften beteiligen. 16. Die Gesellschaft darf nur die oben genannten steuerbegünstigten, gemeinnützigen und mildtätigen Zwecke verfolgen. Der Zweck wird ferner verwirklicht durch Hilfen für junge Menschen, Familien, Kranke, Behinderte, alte Menschen, sozial benachteiligte Personen und Gruppen, für Gefährdete und Auszubildende, die wegen ihrer individuellen Beeinträchtigung einer besonderen Förderung und Hilfe benötigen, wie zum Beispiel durch sozialpädagogische Betreuung, Beratung, Qualifizierung und Beschäftigung, um dadurch verbesserte Chancen für eine Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhalten. | 50.500 DM | a) Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. b) Geschäftsführer: 1. Schulz, Wolfgang, Elektroingenieur, Berlin | a) Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag vom: 24.05.1993 mit letzter Änderung vom 04.09.2002. | a) 19.10.2004 Kohlhas b) Tag der ersten Eintragung 02.12.1993 Dieses Blatt ist zur Fortführung auf EDV umgeschrieben worden und dabei an die Stelle des bisherigen Registerblattes getreten. | |
| 2 | b) Die Eintragung zur Geschäftsanschrift wird gemäß § 3 EGGmb- HG von Amts wegen ergänzt: Geschäftsanschrift: Thulestr. 48-64, 13189 Berlin | a) 27.04.2010 Cardinal | ||||
| 3 | c) Zwecke der Gesellschaft sind die Förderung der Berufsausbildung und Berufsbildung der Jugendpflege und Jugendfürsorge, des Wohlfahrtswesens und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 der Abgabenordnung. Die Zwecke der Gesellschaft werden verwirklicht insbesondere durch a) fachlich-methodische Sozialarbeit einschließlich der Erprobung neuer Formen und Methoden sowie Hilfen und Förderungen für diejenigen Personen, die, sei es aus welchem Grund auch immer, keine oder nur geringe Chancen haben, sich am Arbeitsleben zu beteiligen. Zu diesem Zweck sollen nachweislich schwervermittelbare Arbeitslose direkt von der Gesellschaft eingestellt, ausgebildet, fortgebildet, geschult bzw. sozialpädagogisch betreut, beraten und in das Berufsleben eingegliedert werden. b) die berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und Erwachsener im Rahmen von außerbetrieblichen Ausbildungsund Qualifizierungsprojekten und die Durchführung von Maßnahmen der beruflichen Orientierung, Ausbildung, Umschulung und Fortbildung, insbesondere für die Zielgruppen des Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarktes. Für diese Maßnahmen hält die Gesellschaft ein eigenständiges Beratungsangebot vor und begleitet diese Maßnahmen, soweit erforderlich, durch schulische und/oder sozialpädagogische Hilfen. Darüber hinaus informiert die Gesellschaft über die Ausbildungsund Arbeitsmarktprobleme durch eigenständige Tagungen und Veröffentlichungen. c) Hilfen für junge Menschen, Familien, Kranke, Behinderte, alte Menschen, sozial benachteiligte Personen und Gruppen, für Gefährdete und Auszubildende. d) Hilfen für junge Menschen, die durch die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen sowie durch die praktische Arbeit (learning by doing) in den verschiedenen Gewerken wie Holzverarbeitung, Metallaufbereitung, Kleinteilfertigung, Verpackungstechnologien bessere Voraussetzungen und Chancen für eine Integration auf dem 1. Arbeitsmarkt als Montagehilfsarbeiter/-innen erhalten. e) die Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung der vorstehend genannten steuerbegünstigten Zwecke durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts (§ 58 Nr. 1 der Abgabenordnung. Zur Erreichung ihrer Ziele wird die Gesellschaft verschiedene Förderprogramme und -projekte initiieren und durchführen. Beispielhaft seien folgende Projekte genannt: a) Dritte-Welt-Projekt / Osteuropahilfe Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden langzeitarbeitslosen Menschen (einschl. Jugendliche), die sich im Rahmen eines Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogrammes mit der Generalüberholung gespendeten Krankenhausinventars, von Handwerkzeugen, Nähmaschinen, Gartengeräten u.ä. befassen, um diese Gegenstände anschließend als Hilfe zur Selbsthilfe Krankenhäusern und Entwicklungshilfeprojekten in der Dritten Welt zur Verfügung zu stellen. b) Kleiderstube/Sozialprojekt - Hilfe für Obdachlose Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. Im Rahmen des Projekts werden Bekleidung und Haushaltswäsche von privaten Haushalten die als Spende zur Verfügung gestellt werden, gesammelt. Die Spenden werden gereinigt und ggf. ausgebessert und kostenlos an die Bedürftigen1 Obdachlosenheime und Suppenküchen unserer Stadt abgegeben. Das "Sozialprojekt" holt kostenlos von privaten Spendern Möbel und Hausrat ab. Die Spenden werden in Werkstätten aufgearbeitet und an hilfsbedürftige Personen im Sinne des § 53 der Abgabenordnung abgegeben oder Partnerprojekten in Osteuropa zur Verfügung gestellt. c) Restpapierverwertung Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. Im Rahmen des Projektes werden von Druckereien gespendete unbedruckte Restpapierbestände in einer eigenen Druckerei und Buchbinderei zu Schulblöcken und ähnlichem verarbeitet, die zur Ausstattung von Schulen in sog. Dritte-Welt-Ländern bestimmt sind und insofern an hilfsbedürftige Personen im Sinne des § 53 Abgabenordnung abgegeben werden. d) Praxiserprobung Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung in den verschiedenen Projekten z. B. Sozialprojekt Kleiderstube, Restpapierverwertung, Spielgerätewerkstatt und Dritte-Welt-Projekt / Osteuropahilfe. e) Jugendverkehrsschulenbetreuung Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. Das Projekt "StVO"-Verkehrserziehung beschäftigt sich mit der Betreuung und Hilfestellung bei der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen. f) Spielgerätewerkstatt Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. In diesem Arbeitsbereich werden defekte Spielgeräte in Kindertagesstätten instand gesetzt und repariert. Dabei steht der Aspekt Sicherheit und Umweltschutz in Vordergrund. g) Umweltprojekt Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. In diesem Projekt werden Kindern die Grundkenntnisse zum Thema Umweltschutz in verschiedenen Modulen vermittelt. Die Module umfassen die Mülltrennung, Recycling von Haus- und Industriemüll, Erneuerbare Energien und Umweltschutz. h) Hörzirkel Berufliche Wiedereingliederung von als schwer vermittelbar geltenden Langzeitarbeitslosen einschl. sozialpädagogischer Begleitung. Dieses Projekt richtet sich an Menschen, die nicht in der Lage sind selbständig zu lesen, z.B. kranke, behinderte und ältere Menschen. Es werden CD's mit aktuellen Beiträgen aus verschiedenen Zeitschriften, Romane und Kurzgeschichten erstellt und kostenlos nach Hause geliefert. Behinderte und mobilitätseingeschränkte Bürger sollen durch diese Maßnahme unterstützt werden, am aktuellen Tagesgeschehen und kulturellen Leben teilzuhaben. | 25.856,00 EUR | a) Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch sämtliche Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. | a) Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 22.03.2012 ist das Stammkapital auf Euro umgestellt und auf 25.856 EUR erhöht und der Gesellschaftsvertrag insgesamt neu gefasst. | a) 08.05.2012 Möschter | |
| 4 | b) Geschäftsanschrift: Dietzgenstraße 51-53, 13156 Berlin | a) 12.03.2013 Richter | ||||
| 5 | b) Geschäftsanschrift: Romain-Rolland-Straße 137, 13089 Berlin | b) Nicht mehr Geschäftsführer: 1. Schulz, Wolfgang Geschäftsführer: 2. Fellhauer, Elena, *XX.XX.XXXX, Ahrensfelde Geschäftsführer: 3. Radetzky, Antje, *XX.XX.XXXX, Panketal | a) 29.01.2015 Kremer |
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