Handelsregister · HRB 182376

Chronologischer Auszug

Deutsch-Afghanische Stiftung gGmbH · Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)

Entwicklung des Registerblatts

Eintragungen in zeitlicher Folge

Abrufstand 18.03.2024

Rot unterstrichene Angaben wurden im Register als nicht mehr gültig gekennzeichnet.

Nummer der Eintragunga) Firma b) Sitz, Niederlassung, inländische Geschäftsanschrift, empfangsberechtigte Person, Zweigniederlassungen c) Gegenstand des UnternehmensGrund- oder Stammkapitala) Allgemeine Vertretungsregelung b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende Direktoren, persönlich haftende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte und besondere VertretungsbefugnisProkuraa) Rechtsform, Beginn, Satzung oder Gesellschaftsvertrag b) Sonstige Rechtsverhältnissea) Tag der Eintragung b) Bemerkungen
1a)
Deutsch-Afghanische Stiftung
gGmbH

b)
Berlin

Geschäftsanschrift:
Bürgerstraße 8, 12347 Berlin

c)
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der
Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist: a) die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, b) die Förderung der
Verständigung, Freundschaft und
Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Afghanen, c) die Förderung von Kunst, Kultur und Religion, d) die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, e) die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit sowie
die selbstlose Unterstützung von
Personen, die bedürftig im Sinne
des § 53 Abgabenordnung (AO)
sind. Der Zweck der Gesellschaft
wird insbesondere verwirklicht
durch die folgenden Maßnahmen
für Flüchtlinge, Zuwanderinnen
und Zuwanderer insbesondere aus
Afghanistan, aber auch aus anderen Entwicklungsländern und Krisengebieten: Unterstützung bei
der Wahrnehmung ihrer Rechte in
Deutschland durch Hilfestellung
bei Behördengängen, Antragstellungen und im Umgang mit Behörden, zum Beispiel durch finanzieren, fördern und anbieten
von Patenschaften und von so genannten "Integrations-Lotsen";
finanzieren, fördern, veranstalten und durchführen von Schulungen im Bereich Deutsch als
Zweit- und Fremdsprache, (Integrations-)Sprachkursen, bzw.
deren Unterstützung, Förderung
beim Erlernen der deutschen Sprache zur Eingliederung in die Gesellschaft und in den Bildungsund Arbeitsmarkt durch finanzieren, bereitstellen von Lehr- und
Lernmaterialien, aber auch von
Spiel-, Werk-, Bastel- und Experimentiermaterial, von Computern nebst Zubehör und Musikinstrumenten für Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und
gemeinnützige Organisationen; finanzieren, fördern, veranstalten
und durchführen von Projekten,
Schulungen, Seminaren, Wettbewerben, Themenwochen, die einen Wissenszuwachs in den Bereichen Allgemeinbildung, Politik,
Kultur, gewaltfreie Kommunikation, soziales Lernen, Ethik sowie
Ökologie und Informationstechnik zur Folge haben; finanzieren,
fördern, anbieten von Sprach-,
Lern-, Familien- oder Bildungspatenschaften und "Mentoren-Programmen": Mentoren, insbesondere bereits erfolgreich integrierte Jugendliche/junge Erwachsene, helfen jüngeren Schülern fachlich bei den Hausaufgaben, beraten sie in der Berufswahl und unternehmen mit ihnen Freizeitaktivitäten sowie soziale Projekte; finanzieren, fördern, veranstalten
und durchführen von Schulungen
in den Bereichen Lernförderung,
Erziehungskompetenz, interkulturelle Kompetenz, digitale Kompetenz und soziale Kompetenz;
finanzieren, fördern und durchführen von Projekten zur Unterstützung und Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Bildungs- und Förderangebote sowie die Durchführung von Eltern-, Jugend-, Mädchen- und Projektarbeit; finanzieren, fördern, veranstalten und
durchführen von Elternarbeit, Elternbildung und Stärkung der Erziehungskompetenz, damit Eltern
lernen, wie sie ihre Kinder im Gebrauch der deutschen Sprache und
im Gebrauch der eigenen Familiensprache (Muttersprache) fördern sowie bei der schulischen
und beruflichen Laufbahn unterstützen können; finanzieren, fördern und durchführen von Projekten mit Multiplikatoren- und Elternarbeit, die eine Zusammenarbeit von Migrantinnen und Migranten, Migranteneltern und Migrantenorganisationen mit Kindetagesstätten, Kindergärten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen sowie gemeinnützige Organisationen fördern, Vermittlung
von Kontakten zu solchen Organisationen und Informationen
über Projekte die Verständigung,
Freundschaft und Zusammenarbeit von Migranten und Nicht-Migranten betreffend, wie z.B. gemeinsame Ausflüge, Gesprächskreise und sportliche oder künstlerische Aktivitäten etc.; Leitlinie
ist dabei, jeder Art von Ausgrenzung entgegen zu arbeiten, die Toleranz und den Kontakt zwischen
Migranten und Nicht-Migranten
zu fördern; finanzieren, fördern
und durchführen von Projekten
zur Beratung, Hilfestellung und
Information für Schüler, Studienbewerber, Studierende, Praktikanten, und deren Eltern; finanzieren, fördern und durchführen von
verschiedenen generationsübergreifenden Kultur-, Freizeit- Bildungs-, Integrations- und Begegnungsprojekten wie z.B. Sprach-,
Computer- und Elternkurse, Ausflüge, Hausaufgabenbetreuung,
Gesundheitserziehung und Sportangebote, sowie Film- und Medienprojekte; finanzieren, fördern, veranstalten und durchführen von Projekten zur Freizeitgestaltung oder Begabungsfindung
in allen Bereichen der bildenden
und darstellenden Künste - Musik, Tanz, Theater, Kunst, Kunsthandwerk - oder aus dem Bereich
"Neue Medien und Kultur" sowie
im handwerklichen, informationstechnischen und (mutter-)sprachlichen Bereich; materielle Unterstützung von bedürftigen Personen im Sinne des § 53 Abgabenordnung (AO) insbesondere aus
Afghanistan, aber auch aus anderen Entwicklungsländern und Krisengebieten durch Geld- und/oder
Sachleistungen, wie zum Beispiel
Decken, Kleidung, Lebensmittel,
oder durch finanzieren, fördern
und unterhalten von "Suppenküchen" und Unterkünften. Darüber
hinaus wird der Zweck der Gesellschaft insbesondere verwirklicht
durch finanzieren, fördern, veranstalten und durchführen von Schulungen, Wettbewerben, Preisausschreiben, Themenwochen, Ideenbörsen mit Non-Profit-Organisationen, wobei der Schwerpunkt
auf Stärkung und Unterstützung
von Migrantenselbsthilfeorganisationen insbesondere mit Bezug
zu Afghanistan liegt; finanzieren,
fördern, veranstalten und durchführen von Projekten, die dem interkulturellen Austausch und der
Pflege der internationalen Beziehungen, der Völkerverständigung,
der Verständigung, Freundschaft
und Zusammenarbeit zwischen
Deutschen und Afghanen dienen,
wie z. B. Themenwochen, Kongresse oder Seminare sowie interkulturelle Workshops und Feste, die den interkulturellen Dialog
fördern; finanzieren, fördern, veranstalten und durchführen von Informationsveranstaltungen über
afghanische Traditionen, Bräuche
und Kultur, auch in Verbindung
mit der Ausübung von traditionellen, typischen Bräuchen, Ritualen und Festen; finanzieren, fördern, veranstalten und durchführen von Veranstaltungen zur Geschichte Afghanistans, wie z. B.
Vorträge, Seminare oder Diskussionsabende; finanzieren, fördern,
veranstalten und durchführen von
Veranstaltungen zu Kunst, Kultur
und Dichtung, wie z. B. Lesungen, Ausstellungen, und Durchführung von Veranstaltungen, die
z.B. Künstler unterschiedlichen
kulturellen Hintergrunds zusammenführen; finanzieren, fördern,
veranstalten und durchführen von
Projekten zur Unterstützung und
Förderung von Nichtregierungsorganisationen (NROs, non-governmental organisations, NGOs),
die insbesondere in den Bereichen
Gesundheit, Bildung, Friedensund Demokratieförderung in Afghanistan tätig sind; finanzieren,
fördern, veranstalten und durchführen von Projekten zur Unterstützung und Förderung deutschafghanischer Schulen in Afghanistan; Maßnahmen zur Förderung
des Austausches und Dialoges
zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und/
oder Nichtreligiösen (z.B. durch
öffentliche Veranstaltungen und
Projekte); Information der Öffentlichkeit über Religion durch Organisation von Veranstaltungen, Begegnungs- und Bildungsmaßnahmen; Ermöglichung von gemeinsamer spiritueller und religiöser
Erfahrung, z. B. durch Gottesdienste oder andere konfessionsübergreifende Veranstaltungen.
Schließlich gehört zum Zweck der
Gesellschaft, den Kontakt und den
Informationsaustausch mit kommunalen wie privaten Institutionen aus Kultur und Politik zu aktivieren und zu intensivieren. Dazu gehört das Einladen von Schulklassen zu speziellen Veranstaltungen, wie auch Projekte mit Kinos, Theatern und freien Kulturträgern. Die Gesellschaft kann ihren Zweck auch dadurch erfüllen,
dass sie andere Organisationen
und Einrichtungen unterstützt, die
in gemeinnütziger Weise dem Gesellschaftszweck entsprechende
Ziele verfolgen. Die Gesellschaft
erfüllt ihre Aufgaben selbst oder
durch eine Hilfsperson im Sinne
des § 57 Abs. 1 S. 2 AO, sofern
sie nicht im Wege der Mittelbeschaffung gemäß § 58 Nr. 1 AO
tätig wird.
25.000,00 EURa)
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder
durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen
vertreten.
Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt
werden.

b)
Geschäftsführer:
1.
Akbar, Nadim-Mohamad Ali,
*XX.XX.XXXX, Berlin

mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten
mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen

Geschäftsführer:
2.
Akbar, Mohammad Qasim,
*XX.XX.XXXX, Berlin

mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten
mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom:
18.04.2016 mit Änderung vom
30.08.2016 in § 4 (Vermögensbindung), § 19 (Bewertung und Abfindung) und § 20 (Liquidation)
a)
14.12.2016
Melchior
2b)
Geschäftsanschrift:
Saatwinkler Damm 11-12, 13627
Berlin
a)
15.03.2017
Guth

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