HRB 3999

Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA -

Amtsgericht Chemnitz · Sachsen

aktuell 7 Ereignisse und Bekanntmachungen

Standort

Sitz: Reichenbach im Vogtland

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Registerdaten

Sitz
Reichenbach im Vogtland
Datenstand
2025-01-02
Quelle
Handelsregister

Handelsregister

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Stand 2025-01-02

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Veröffentlichungen

Registerbekanntmachungen zu diesem Registerblatt.

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Registertreffer

Frühere Bezeichnungen und Sitze

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  1. Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA - Reichenbach

Öffentliche Registerangaben

Bekanntmachungen und Ereignisse

7
Insolvenzbekanntmachung
Insolvenzbekanntmachung 14 IN 510/18 · Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA- · Insolvenzgericht Chemnitz
Insolvenzgericht
Chemnitz
Aktenzeichen
14 IN 510/18
Wirksam am
17.11.2025
Registerbezug
Chemnitz, HRB 3999
Amtsgericht Chemnitz - Insolvenzgericht
Aktenzeichen: 14 IN 510/18

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA-, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland, Amtsgericht Chemnitz , HRB 3999
vertreten durch die Geschäftsführerin Sabine Neumeister

- wurde das Verfahren mit Beschluss vom 14.11.2025 gemäß § 200 InsO aufgehoben.

Der Beschluss liegt in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht der Beteiligten aus.
Rechtsbehelfsbelehrung:

Statthafter Rechtsbehelf: Sofortige Beschwerde / Erinnerung.

Einzulegen: Amtsgericht Chemnitz, Gerichtsstraße 2, 09112 Chemnitz;

Form:
Einreichung einer Rechtsbehelfsschrift; sie muss enthalten die Bezeichnung dieses Beschlusses (Datum, Aktenzeichen) und die Erklärung, dass dagegen der zulässige Rechtsbehelf (Beschwerde / Erinnerung) eingelegt wird. Die Beschwerde / Erinnerung kann auch durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle eingelegt werden.

Die Beschwerde kann auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht gemäß §§ 2 und 5 der Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung (ERVV) geeignet sein. Es muss
1. mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein und gemäß § 4 ERVV übermittelt werden, wobei mehrere elektronische Dokumente nicht mit einer gemeinsamen qualifizierten elektronischen Signatur übermittelt werden dürfen, oder
2. von der verantwortenden Person signiert und auf einem der sicheren Übermittlungswege, die in § 130a Abs. 4 der Zivilprozessordnung abschließend aufgeführt sind, eingereicht werden.
Informationen hierzu können über das Internetportal www.justiz.de/elektronischer_rechtsverkehr/index.php aufgerufen werden.

Für alle Verfahren gilt ab 01.01.2022:
Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.

Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen.

Frist:
Zwei Wochen. Die Frist beginnt mit der Beschlusszustellung. Im Falle der Inlandszustellung durch Aufgabe zur Post gilt der Beschluss drei Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt (bzw. zwei Wochen bei Auslandszustellung). Daneben genügt die öffentliche - auch auszugsweise - Bekanntmachung dieses Beschlusses im Internet www.insolvenzbekanntmachungen.de zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die Insolvenzordnung neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt. Die Bekanntmachung gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind.

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Insolvenzbekanntmachung
Vergütungsfestsetzung 14 IN 510/18 · Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA- · Insolvenzgericht Chemnitz
Insolvenzgericht
Chemnitz
Aktenzeichen
14 IN 510/18
Wirksam am
30.10.2023
Registerbezug
Chemnitz, HRB 3999
Amtsgericht Chemnitz - Insolvenzgericht
Aktenzeichen: 14 IN 510/18

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA-, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland, Amtsgericht Chemnitz , HRB 3999
vertreten durch die Geschäftsführerin Sabine Neumeister

ergeht am 26.10.2023 nachfolgende Entscheidung:

Dem Insolvenzverwalter wird für die Tätigkeit folgende Vergütung antragsgemäß festgesetzt:

Vergütung
xxx EUR
Auslagen
xxx EUR
zzgl. 19% Umsatzsteuer
xxx EUR
Gesamtbetrag
xxx EUR

in Worten: xxx EUR

Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, die festgesetzte Vergütung aus der Masse zu entnehmen.

Gründe:

Das Verfahren wurde am 29.06.2018 eröffnet.

Der Festsetzung liegt der Antrag vom 22.03.2023 zugrunde. Es besteht ein Anspruch auf Erstattung von Vergütung nebst Auslagen für die Tätigkeit gemäß § 63 InsO.

Die feststellbare Berechnungsgrundlage beträgt nach § 1 InsVV xxx EUR. Die Berechnungsgrundlage wurde vom Sachverständigen in seinem Gutachten vom 11. Juli 2023 ermittelt. Der Vergütungsantrag des Verwalters auf vom 22.3.2023 basiert jedoch auf einer Berechnungsgrundlage von xxx EUR. Eine Korrektur der Berechnungsgrundlage nimmt der Verwalter ausdrücklich nicht vor, so dass es bei dem Vergütungsantrag vom 22.3.2023 bleibt.
Aus dieser Berechnungsgrundlage in Höhe von xxx EUR errechnet sich eine Regelvergütung nach § 2 Abs. 1 InsVV in Höhe von xxx EUR.

Der Insolvenzverwalter beantragt einen Zuschlag in Höhe von xxx Prozent, insbesondere einen bereinigten Zuschlag von xxx % für Anfechtungen, einen Zuschlag von xxx % für die Betriebsfortführung sowie für Arbeitnehmerngelegenheit einen Zuschlag von xxx %. Bezüglich der Begründung wird auf den Antrag vom 22.03.2023 verwiesen.

Nach § 3 InsVV ist die Regelvergütung zu erhöhen, wenn Besonderheiten der verwalterlichen Geschäftsführung dies erfordern. Dieser Fall ist vorliegend gegeben.

Der Geschäftsbetrieb wurde durch den Insolvenzverwalter bis zum 31. 2018 fortgeführt. Ein aus der Masse bezahlter Interimsmanager wurde hier nicht eingesetzt. Hinzu kam ein über den normalen Umfang hinausgehender erheblicher Tätigkeitsumfang des Verwalters mit den bestehenden 19 Arbeitsverhältnissen und deren rechtskonformen Beendigungen. Mit Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erfolgte eine Insolvenzgeldvorfinanzierung für die Arbeitnehmer. Mit der Übernahmevereinbarung vom 6.10.2018 wurden 8 Arbeitsverhältnis im Wege eines ordentlichen Betriebsübergangs gemäß § 613 a BGB auf die Getränkewelt übergeleitet.

Des Weiteren wurden vorliegend Anfechtungsansprüche ohne anwaltliche Hilfe geltend gemacht und gegen das Finanzamt, 7 Sozialversicherungsträger sowie die geschäftsführende Gesellschafterin außergerichtlich geltend gemacht, so das auch hier von einem erheblichen Mehraufwand nach § 3 InsVV auszugehen ist.
Mit der Erhöhung der Regelvergütung soll dem Verwalter eine angemessene Vergütung für seine über das übliche Maß eines Normalverfahrens hinausgehende Tätigkeit gewährt werden. Das Gericht erachtet daher im vorliegenden Verfahren eine Erhöhung auf den 1,6441-fachen Satz als angemessen. Den Ausführungen des Verwalters im Antrag vom 22.03.2023 folgend wurde die Vergütung antragsgemäß festgesetzt.

An Auslagen wurde der Pauschbetrag nach § 8 Abs. 3 InsVV festgesetzt.

Weiterhin wurde für die übertragenen Zustellungen ein Auslagenersatz in Höhe von xxx EUR pro Zustellung gemäß Beschluss des BGH vom 21.03.2013, Az: IX ZB 209/10 gewährt. Mithin waren für 117 bewirkte Zustellungen insgesamt xxx EUR festzusetzen.

Zusätzlich ist die von dem Insolvenzverwalter zu zahlende Umsatzsteuer zu berücksichtigen, § 7 InsVV.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Entscheidung findet die sofortige Beschwerde (im Folgenden: Beschwerde) statt, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes 200 EUR übersteigt. Ansonsten findet die Erinnerung statt.

Die Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem

Amtsgericht Chemnitz
Gerichtsstraße 2
09112 Chemnitz

einzulegen. Die Erinnerung ist innerhalb der gleichen Frist bei dem Gericht einzulegen, das die Entscheidung erlassen hat.

Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.
Die Zustellung kann sowohl durch Aufgabe zur Post mittels einfachen Briefs als auch durch öffentliche Bekanntmachung im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de erfolgen.
Im Falle der Zustellung durch Aufgabe zur Post gilt diese drei Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt. Das Datum der Aufgabe zur Post kann dem Frankierungsaufdruck entnommen werden.
Wurde die Entscheidung öffentlich bekanntgemacht, so gilt diese zwei Tage nach dem Tag der Veröffentlichung als zugestellt.
Für den Fristbeginn ist das zuerst eingetretene Ereignis (Verkündung, Zustellung oder wirksame öffentliche Bekanntmachung) maßgeblich.

Die Beschwerde oder Erinnerung wird durch Einreichung einer Beschwerde- bzw. Erinnerungsschrift oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle eingelegt. Die Beschwerde oder Erinnerung kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichts erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn die Niederschrift rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht.

Die Beschwerde oder Erinnerung muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde oder Erinnerung gegen diese Entscheidung eingelegt wird. Sie ist von dem Beschwerdeführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.

Die Beschwerde oder Erinnerung soll begründet werden.

Die Beschwerde oder Erinnerung kann auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht gemäß §§ 2 und 5 der Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung (ERVV) geeignet sein.
Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Rechtsbehelfe, die durch einen Rechtsanwalt, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen. Das elektronische Dokument muss
1. mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein und gemäß § 4 ERVV übermittelt werden, wobei mehrere elektronische Dokumente nicht mit einer gemeinsamen qualifizierten elektronischen Signatur übermittelt werden dürfen, oder
2. von der verantwortenden Person signiert und auf einem der sicheren Übermittlungswege, die in § 130a Abs. 4 der Zivilprozessordnung abschließend aufgeführt sind, eingereicht werden.
Informationen hierzu können über das Internetportal https://justiz.de/laender-bund-europa/elektronische_kommunikation/index.php aufgerufen werden.

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Insolvenzbekanntmachung
Forderungsprüfung 14 IN 510/18 · Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA- · Insolvenzgericht Chemnitz
Insolvenzgericht
Chemnitz
Aktenzeichen
14 IN 510/18
Wirksam am
02.05.2023
Registerbezug
Chemnitz, HRB 3999
Amtsgericht Chemnitz - Abteilung für Insolvenzsachen
Aktenzeichen: 14 IN 510/18

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA-, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland, Amtsgericht Chemnitz , HRB 3999
vertreten durch die Geschäftsführerin Sabine Neumeister

ergeht am 28.04.2023 nachfolgende Entscheidung:

1. Für die Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen wird gemäß § 177 Abs. 1 Satz 2 InsO das schriftliche Verfahren angeordnet.

Der Insolvenzverwalter, die Insolvenzgläubiger und die Schuldnerin können bis zum 25.05.2023 gegen die Höhe und den Grund der zu prüfenden Forderungen schriftlich gegenüber dem Insolvenzgericht widersprechen.

Die Forderungsanmeldungen, die Tabelle und evtl. eingehende Widersprüche liegen bis zum Ablauf der Widerspruchsfrist bei Gericht zur Einsicht aus.

Nach Ablauf der Widerspruchsfrist wird das Prüfungsergebnis in die Tabelle eingetragen. Die Gläubiger, deren Forderungen festgestellt werden, erhalten keine Benachrichtigung über das Prüfungsergebnis.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Statthafter Rechtsbehelf: Sofortige Beschwerde / Erinnerung.

Einzulegen: Amtsgericht Chemnitz, Gerichtsstraße 2, 09112 Chemnitz;

Form:
Einreichung einer Rechtsbehelfsschrift; sie muss enthalten die Bezeichnung dieses Beschlusses (Datum, Aktenzeichen) und die Erklärung, dass dagegen der zulässige Rechtsbehelf (Beschwerde / Erinnerung) eingelegt wird. Die Beschwerde / Erinnerung kann auch durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle eingelegt werden.

Die Beschwerde kann auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Das elektronische Dokument muss für die Bearbeitung durch das Gericht gemäß §§ 2 und 5 der Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung (ERVV) geeignet sein. Es muss
1. mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein und gemäß § 4 ERVV übermittelt werden, wobei mehrere elektronische Dokumente nicht mit einer gemeinsamen qualifizierten elektronischen Signatur übermittelt werden dürfen, oder
2. von der verantwortenden Person signiert und auf einem der sicheren Übermittlungswege, die in § 130a Abs. 4 der Zivilprozessordnung abschließend aufgeführt sind, eingereicht werden.
Informationen hierzu können über das Internetportal www.justiz.de/elektronischer_rechtsverkehr/index.php aufgerufen werden.

Für alle Verfahren gilt ab 01.01.2022:
Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.

Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen.

Frist:
Zwei Wochen. Die Frist beginnt mit der Beschlusszustellung. Im Falle der Inlandszustellung durch Aufgabe zur Post gilt der Beschluss drei Tage nach Aufgabe zur Post als zugestellt (bzw. zwei Wochen bei Auslandszustellung). Daneben genügt die öffentliche - auch auszugsweise - Bekanntmachung dieses Beschlusses im Internet www.insolvenzbekanntmachungen.de zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten, auch wenn die Insolvenzordnung neben ihr eine besondere Zustellung vorschreibt. Die Bekanntmachung gilt als bewirkt, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind.

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Insolvenzbekanntmachung
Forderungsprüfung 14 IN 510/18 · Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA- · Insolvenzgericht Chemnitz
Insolvenzgericht
Chemnitz
Aktenzeichen
14 IN 510/18
Wirksam am
29.06.2018
Registerbezug
Chemnitz, HRB 3999
Amtsgericht Chemnitz, Aktenzeichen: 14 IN 510/18

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Handels- und Getränke-Union
GmbH - HAGEMA-, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland, Amtsgericht
Chemnitz , HRB 3999
vertreten durch die Geschäftsführerin Sabine Neumeister

ergeht am 29.06.2018 nachfolgende Entscheidung:

1. Über das Vermögen der Schuldnerin (Geschäftszweig: Getränkehandel) wird
am 29.06.2018 um 08:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.

2. Zum Insolvenzverwalter wird

Rechtsanwalt
Reinhard Klose
Dr--Friedrichs-Ring 10
08056 Zwickau
Telefon geschäftlich: 0375 303470
Telefax: 0375 30347 22
Email geschäftlich: zwickau@handschumacher.de
Website: www.handschumacher.de

bestellt.

3. Der Insolvenzverwalter wird beauftragt, die Zustellungen im Sinne des
§ 30 Abs. 2 InsO durchzuführen - ausgenommen ist die Zustellung an die
Schuldnerin.

4. Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen
(§ 38 InsO) bei dem Insolvenzverwalter schriftlich zweifach bis zum 16.08.2018
anzumelden.

Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich
mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten
der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Dabei sind der Gegenstand, an welchem das
Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des
Sicherungsrechtes sowie die gesicherte Forderung genau zu bezeichnen. Wer diese
Mitteilung an den Insolvenzverwalter schuldhaft unterlässt oder verzögert,
haftet für den daraus entstandenen Schaden.

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, dürfen nicht
mehr an die Schuldnerin, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter leisten.

5. Berichtstermin sowie Termin zur Beschlussfassung der Gläubigerversammlung
über die Beibehaltung des bisherigen oder die Wahl eines neuen
Insolvenzverwalters, die Wahl eines Gläubigerausschusses bzw. die Wahl eines
neuen Gläubigerausschusses, den Fortgang des Verfahrens (§ 157 Satz 1 InsO),
Beschlussfassung über die Eigenverwaltung im Sinne von §§ 271, 272 InsO,
Festlegung der für die Schuldnerin zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäfte (§
277 InsO), Beauftragung der Schuldnerin oder des Sachwalters mit der Erstellung
eines Insolvenzplanes (§ 284 InsO) und die Rechtshandlungen von besonderer
Bedeutung gemäß § 160 InsO, Anordnungen der Gläubiger zur Rechnungslegung (§ 66
Abs. 3 InsO), Anordnungen der Gläubiger zur Verwahrung von Wertgegenständen
(§ 149 Abs. 2 InsO), Beauftragung eines Insolvenzplanes (§§ 157 Satz 2,
218 Abs. 2 InsO)

sowie Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen

wird bestimmt auf:

Wochentag und Datum

Uhrzeit

Zimmer/Etage/Gebäude

Donnerstag, 27.09.2018

10:00 Uhr

Sitzungssaal 3.011, Hauptgebäude - Gerichtsstraße 2, 09112 Chemnitz

14 IN 510/18 Amtsgericht Chemnitz, Abteilung für Insolvenzsachen, 29.06.2018

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Insolvenzbekanntmachung
Insolvenzbekanntmachung 14 IN 510/18 · Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA- · Insolvenzgericht Chemnitz
Insolvenzgericht
Chemnitz
Aktenzeichen
14 IN 510/18
Wirksam am
31.05.2018
Registerbezug
Chemnitz, HRB 3999
Amtsgericht Chemnitz, Aktenzeichen: 14 IN 510/18

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Handels- und
Getränke-Union GmbH - HAGEMA-, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland,
Amtsgericht Chemnitz , HRB 3999
vertreten durch die Geschäftsführerin Sabine Neumeister

ergeht nachfolgende Entscheidung:

1. Zur Sicherung der künftigen Insolvenzmasse wird am 30.05.2018 um
11:25 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung

angeordnet.

2. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird

Rechtsanwalt
Reinhard Klose
Dr--Friedrichs-Ring 10
08056 Zwickau
Telefon geschäftlich: 0375 303470
Telefax: 0375 30347 22
Email geschäftlich: zwickau@handschumacher.de
Website: www.handschumacher.de

bestellt.

3. Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur
noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (allgemeiner
Zustimmungsvorbehalt gemäß § 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alternative InsO).

4. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat die Aufgabe, die
Unternehmensführung zu überwachen und das Vermögen im Gläubigerinteresse zu
sichern und zu erhalten.

5. Er ist berechtigt, das vollstreckungsbefangene Vermögen in Besitz zu
nehmen, insbesondere Forderungen - auch Bankguthaben - auf ein von ihm
einzurichtendes Anderkonto einzuziehen. Rechte Dritter bleiben davon unberührt.

6. Die Drittschuldner dürfen nur an den vorläufigen Insolvenzverwalter
leisten, es sei denn dieser stimmt den Leistungen an die Schuldnerin zu.

7. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist berechtigt, die Geschäftsräume der
Schuldnerin zu betreten, dort Nachforschungen anzustellen und Auskünfte aus
behördlich geführten Registern und von Dritten, insbesondere von Bank- und
Kreditinstituten, Sparkassen, Finanzbehörden, Sozialbehörden,
Sozialversicherungsträgern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern und
Wirtschaftsprüfern zur Erfüllung seiner Aufgaben einzuholen (§ 22 Abs. 3 InsO).

8. Die Schuldnerin hat dem vorläufigen Insolvenzverwalter Einsicht in Bücher
und Geschäftspapiere zu gestatten und alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen
(§ 22 Abs. 2 InsO).

9. Gegen die Schuldnerin eingeleitete Maßnahmen der Zwangsvollstreckung,
einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung
werden einstweilen eingestellt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen
sind.

Neue Vollstreckungsmaßnahmen werden untersagt, soweit nicht unbewegliche
Gegenstände betroffen sind (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

14 IN 510/18 Amtsgericht Chemnitz, Abteilung für Insolvenzsachen, 31.05.2018

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Veränderungen
HRB 3999 Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA -, Reichenbach im Vogtland, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Bloch, Kai, Reichenbach, *XX.XX.XXXX. Bestellt: Geschäft…
Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA -, Reichenbach im Vogtland, Bahnhofstraße 97, 08468 Reichenbach im Vogtland. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Bloch, Kai, Reichenbach, *XX.XX.XXXX. Bestellt: Geschäftsführer: Neumeister, Sabine, Reichenbach im Vogtland, *XX.XX.XXXX, einzelvertretungsberechtigt.
Veränderungen
HRB 3999 Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA -, Reichenbach (Bahnhofstr. 97, 08468 Reichenbach). Ausgeschieden: Geschäftsführer: Bloch, Christian, Reichenbach, *XX.XX.XXXX.
Handels- und Getränke-Union GmbH - HAGEMA -, Reichenbach (Bahnhofstr. 97, 08468 Reichenbach). Ausgeschieden: Geschäftsführer: Bloch, Christian, Reichenbach, *XX.XX.XXXX.

Registerinformationen ohne Gewähr. Die Geschäftsanschrift stammt aus den amtlichen Registerangaben oder wird aus dem chronologischen Registerauszug übernommen.