HRB 721641

CREAKTIV Bauservice GmbH

Amtsgericht Mannheim · Baden-Württemberg

aktuell 8 Ereignisse und Bekanntmachungen

Standort

Sitz: Mannheim

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Registerdaten

Sitz
Mannheim
Datenstand
2024-12-11
Quelle
Handelsregister

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Stand 2024-12-11

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Öffentliche Registerangaben

Bekanntmachungen und Ereignisse

8
Insolvenzbekanntmachung
Vergütungsfestsetzung · vorläufige Verwaltung 3 d IN 353/23 Sp · CREAKTIV Bauservice GmbH · Insolvenzgericht Ludwigshafen am Rhein
Insolvenzgericht
Ludwigshafen am Rhein
Aktenzeichen
3 d IN 353/23 Sp
Wirksam am
10.10.2025
Registerbezug
Mannheim, HRB 721641
3 d IN 353/23 Sp

09.10.2025

Amtsgericht
Ludwigshafen am Rhein
Insolvenzgericht

Beschluss

In dem Insolvenzverfahren

über das Vermögen der
CREAKTIV Bauservice GmbH, Speyerer Str. 54, 67105 Schifferstadt (AG Mannheim, HRB 721641),
vertreten durch:
1. Hans-Jürgen Haaß, 67105 Schifferstadt, (Geschäftsführer),

Verfahrensbevollmächtigter des Vertreters zu 1.:
Rechtsanwalt Gerd Biebinger, Scanbox #02410, Ehrenbergstr. 16a, 10245 Berlin,
- Schuldnerin -

1. wird die Vergütung des Insolvenzverwalters für seine Tätigkeit als vorläufiger Insolvenzverwalter auf x € ( i.W.: x) festgesetzt.

2. Dem Insolvenzverwalter wird gestattet, den unter Ziffer 1 genannten Betrag der Insolvenzmasse zu entnehmen.

Gründe
Die Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters richtet sich nach der des Insolvenzverwalters und ist geregelt in der InsVV (§§ 21 Abs. 2 Nr. 1, 63 - 65 InsO).

Dem Insolvenzverwalter steht für seine Bemühungen während der Zeit der vorläufigen Insolvenzverwaltung neben der Vergütung der Sachverständigentätigkeit nach §§ 10, 11 Abs. 1 Satz 1 InsVV eine besondere Vergütung zu, die nach 63 Abs.3 InsO in der Regel 25% der Vergütung des Insolvenzverwalters betragen soll. Dabei sind Art und Umfang der Tätigkeit zu berücksichtigen (§ 11 Absatz 3).

Für die Berechnung der Vergütung des Insolvenzverwalters ist das Vermögen zugrunde zu legen, auf das sich seine Tätigkeit während des Eröffnungsverfahrens erstreckt (§ 11 Abs. 1 InsVV, 63 Abs.3 InsO).

Nach Prüfung der von dem Insolvenzverwalter ergänzend eingereichten Unterlagen und Belege beträgt diese Masse unter Zugrundelegung des Zahlenwerkes in dem Antrag vom 05.05.2025 216.742,86 €.

Die Regelgebühr des Insolvenzverwalters ist nach § 2 Abs. 1 InsVV gestaffelt zu errechnen und beträgt aus dem zugrunde zu legenden Wert x €.
Nach § 2 InsVV erhält der Insolvenzverwalter nämlich von den ersten 35.000 € Insolvenzmasse 40% (x €), vom Mehrbetrag bis 70.000 € 25% (x €), vom Mehrbetrag bis 350.000 € 7,5 % , hier also aus 146.742,86 € (x €).

Dieser Betrag, der als Regelgebühr einem Insolvenzverwalter zustehen würde, kann nach § 3 InsO durch Zu- oder Abschläge den Besonderheiten des Einzelfalles angepasst werden.

Von dieser für den Insolvenzverwalter errechneten Vergütung wird für den vorläufigen Insolvenzverwalter nach § 63 Abs.3 InsO im Normalfall eine Reduzierung auf 25 % vorgenommen. Nach § 11 Absatz 3 InsVV sind Art, Dauer und Umfang der Tätigkeit zu berücksichtigen, so dass im Einzelfall von der Normalquote von 25 % abgewichen werden kann.

Von dieser Möglichkeit ist hier Gebrauch zu machen, denn der Regelsatz von 25% soll eine durchschnittliche Tätigkeit in einem (nur) der Norm entsprechenden vorläufigen Verfahren honorieren.

Überschreitungen sind geboten, wenn das vorläufige Verfahren insgesamt als überdurchschnittlich erachtet werden kann.

Zuschläge sind dann festzusetzen, wenn das konkrete Verfahren in der Abwicklung tätigkeitsbezogene Besonderheiten aufweist, die in Quantität oder Qualität über das Normalmaß hinausgehen und somit eine Anpassung der Vergütung erfordern, um ein Missverhältnis nicht entstehen zu lassen. Dabei rechtfertigt nicht jede Abweichung vom Normalfall einen Zu- oder Abschlag.
Vielmehr muss die Abweichung so signifikant sein, dass, für jedermann erkennbar, ein Missverhältnis entstünde, wenn nicht die besondere und vom Umfang her erhebliche Tätigkeit des Insolvenzverwalters in einer vom Normalfall abweichenden Vergütung ihren Niederschlag fände. Inwieweit die Festsetzung von Zuschlägen dem Grunde und der Höhe nach angemessen ist, ist letztlich eine Frage, die durch eine auf das Ganze bezogene Angemessenheitsbetrachtung zu entscheiden ist (Haarmeyer/Wutzke/Förster, 4. Aufl. 2007, § 3 InsVV Rn 8). Daraus folgt, dass einzelnen Erhöhungssätzen, welche in der Literatur für bestimmte Erhöhungstatbestände vorgeschlagen werden oder auch sogen. Faustregeltabellen, lediglich der Charakter einer Orientierungshilfe zukommen kann (vgl. Haarmeyer/Wutzke/Förster, a.a.O. Rn 78),

Vorliegend war der beantragte Zuschlag wie folgt zu bewerten:

Betriebsfortführung:

Nach § 1 Abs.2 Ziffer 4 InsVV ist in die Berechnung des Wertes der Insovenzmasse grundsätzlich nur der Überschuss aus einer Betriebsfortführung mit einzubeziehen.

Ausweislich der vom Verwalter eingereichten Belege und der gesonderten Aufstellung zur Betriebsfortführung ist kein Überschuss aus der Betriebsfortführung erzielt worden.

Der Insolvenzverwalter beantragte daher einen Zuschlag von 25 % für den Mehraufwand der Betriebsfortführung.
Der Insolvenzverwalter führte den Geschäftsbetrieb vom 20.10.23 bis Anfang November 23 mit zunächst 16 Beschäftigten fort. Er erstellte eine Liquiditätsplanung. Da seit Januar 2023 keine ordnungsgemäße Finanzbuchhaltung mehr vorhanden war, mussten zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage und der Fortführungsperspektiven sehr viele Einzelinformationen eingeholt werden. Für Auftragsbestände lagen nur Schätzungen, keine systematischen Aufstellungen vor. Es waren daher tägliche Abstimmungsgespräche erforderlich.

Ein Zuschlag von 25 % wird für die geschilderte Mehrarbeit als angemessen erachtet.

Bei einer Gesamtschau des zu bewertenden Aufwandes war damit ein Gesamtzuschlag von 25 % zu bewilligen und eine Vergütung in Höhe von 50 % des Regelsatzes festzusetzen in Höhe von x €.
Die Auslagenpauschale nach § 8 InsVV war auf x € zu beziffern, die gesetzliche Mehrwertsteuer auf x €.
Die Schuldnerin erhielt vorab rechtliches Gehör.
Sie hat sich nicht geäußert.

Rechtsmittelbelehrung

Diese Entscheidung kann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, soweit der Beschwerdegegenstand 200 EUR übersteigt. Soweit dies nicht der Fall ist, kann sie mit der befristeten Erinnerung angefochten werden, wenn die Entscheidung von einem Rechtspfleger getroffen wurde. Beschwerde- bzw. erinnerungsberechtigt ist, wer durch diese Entscheidung in seinen Rechten beeinträchtigt ist.

Die sofortige Beschwerde und die befristete Erinnerung sind innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung bzw. mit der Verkündung der Entscheidung. Soweit die Zustellung durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt ist, beginnt sie, sobald nach dem Tage der Veröffentlichung zwei weitere Tage verstrichen sind. Erfolgt die öffentliche Bekanntmachung neben der Zustellung, ist für den Beginn der Frist das frühere Ereignis maßgebend.

Die sofortige Beschwerde kann beim Amtsgericht Ludwigshafen, Wittelsbachstr. 10, 67061 Ludwigshafen oder - wenn das Verfahren vor dem 1.3.2012 beantragt wurde-beim Landgericht Frankenthal, Bahnhofstr. 33, 67227 Frankenthal, eingelegt werden. Die befristete Erinnerung ist bei dem Amtsgericht Ludwigshafen einzulegen.

Die Beschwerde bzw. Erinnerung kann durch Einreichung einer Beschwerdeschrift bzw. Erinnerungsschrift eingelegt oder auch zu Protokoll der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichts erklärt werden, wobei es für die Einhaltung der Frist auf den Eingang bei dem zuständigen Gericht ankommt. Sie ist von dem Beschwerdeführer bzw. Erinnerungsführer oder seinem Bevollmächtigten zu unterzeichnen. Die Beschwerde bzw. Erinnerung muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde bzw. Erinnerung gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Soll die Entscheidung nur zum Teil angefochten werden, so ist der Umfang der Anfechtung zu bezeichnen.
Die Beschwerde bzw. Erinnerung soll begründet werden.

Rechtsbehelfe können auch als elektronisches Dokument eingereicht werden. Eine einfache E-Mail genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht.

Rechtsbehelfe, die durch eine Rechtsanwältin, einen Rechtsanwalt, durch eine Behörde oder durch eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der von ihr zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben gebildeten Zusammenschlüsse eingereicht werden, sind als elektronisches Dokument einzureichen, es sei denn, dass dies aus technischen Gründen vorübergehend nicht möglich ist. In diesem Fall bleibt die Übermittlung nach den allgemeinen Vorschriften zulässig, wobei die vorübergehende Unmöglichkeit bei der Ersatzeinreichung oder unverzüglich danach glaubhaft zu machen ist. Auf Anforderung ist das elektronische Dokument nachzureichen.

Elektronische Dokumente müssen
- mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen sein oder
- von der verantwortenden Person signiert und auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht werden.

Ein elektronisches Dokument, das mit einer qualifizierten elektronischen Signatur der verantwortenden Person versehen ist, darf wie folgt übermittelt werden:
- auf einem sicheren Übermittlungsweg oder
- an das für den Empfang elektronischer Dokumente eingerichtete Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) des Gerichts.

Wegen der sicheren Übermittlungswege wird auf § 130a Absatz 4 der Zivilprozessordnung verwiesen. Hinsichtlich der weiteren Voraussetzungen zur elektronischen Kommunikation mit den Gerichten wird auf die Verordnung über die technischen Rahmenbedingungen des elektronischen Rechtsverkehrs und über das besondere elektronische Behördenpostfach (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung - ERVV) in der jeweils geltenden Fassung sowie auf die Internetseite www.justiz.de verwiesen.

Rechtspflegerin

Hinweis:
Die Veröffentlichung der Festsetzung erfolgt auszugsweise und ohne die festgesetzten Beträge (§ 64 Abs. 2 Satz 2 InsO). Der vollständige Beschluss kann von den Verfahrensbeteiligten in der zuständigen Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Insolvenzbekanntmachung
Forderungsprüfung 3 d IN 353/23 Sp · CREAKTIV Bauservice GmbH · Insolvenzgericht Ludwigshafen am Rhein
Insolvenzgericht
Ludwigshafen am Rhein
Aktenzeichen
3 d IN 353/23 Sp
Wirksam am
14.03.2024
Registerbezug
Mannheim, HRB 721641
Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ludwigshafen am Rhein, den 12.03.2024
Aktenzeichen: 3 d IN 353/23 Sp
Durch Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgerichts - Ludwigshafen am Rhein wird zum 12.03.2024, 21:46 Uhr, das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin CREAKTIV Bauservice GmbH, Speyerer Str. 54, 67105 Schifferstadt (AG Mannheim, HRB 721641),
vertreten durch:
Hans-Jürgen Haaß, 67105 Schifferstadt, (Geschäftsführer), wegen Zahlungsunfähigkeit eröffnet.
Zum Insolvenzverwalter wird ernannt: Rechtsanwalt Tobias Wahl, L 9 11, 68161 Mannheim,

Gemäß § 80 InsO geht das Recht der Schuldnerin, das zur Insolvenzmasse gehörende Vermögen zu verwalten und über es zu verfügen, auf den Insolvenzverwalter über. Wer Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin hat, wird aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter zu leisten.

Die Gläubiger der Schuldnerin werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer diese Mitteilungen schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstandenen Schaden (§ 28 Abs. II InsO).

Dies ist ein Hauptinsolvenzverfahren gemäß Art. 3 Abs. 1 EuInsVO, Verordnung Nr. 1346/200 des Rates der Europäischen Union vom 29.05.2000 über Insolvenzverfahren (ABIEG L 160/1).

Berichtstermin sowie Termin zur Beschlussfassung der Gläubiger über
- die Person des Insolvenzverwalters,
- die Einsetzung und Besetzung des Gläubigerausschusses (§ 68 InsO),
- ggf. die nachfolgend bezeichneten Gegenstände:
- Entscheidung über die Wirksamkeit der Verwaltererklärung zu Vermögen aus
selbständiger Tätigkeit (§ 35 Abs. 2 InsO),
- Zwischenrechnungslegung gegenüber der Gläubigerversammlung
(§ 66 Abs. 3 InsO),
- Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld,
Wertpapieren und Kostbarkeiten (§ 149 InsO),
- Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO),
- besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters
(§ 160 InsO); insbesondere: Veräußerung des Unternehmens oder des
Betriebs der Schuldnerin des Warenlagers im ganzen, eines unbeweglichen
Gegenstandes aus freier Hand, eine Beteiligung der Schuldnerin an einem
anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu
diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die
Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung
oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert,
- Betriebsveräußerung an besonders Interessierte oder Betriebsveräußerung
unter Wert § 162, 163 InsO).
- Beantragung der Anordnung oder der Aufhebung der Anordnung einer
Eigenverwaltung (§§ 271, 272 InsO),
- die Zahlung von Unterhalt aus der Insolvenzmasse (§§ 100, 101 InsO)
- und unter Umständen zur Anhörung über eine Verfahrenseinstellung mangels Masse (§ 207 InsO) und Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen wird bestimmt auf

Dienstag, den 04.06.2024, 10:00 Uhr, Saal III,
im Amtsgerichtsgebäude

Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, ihre Forderungen bis spätestens 15.04.2024 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich in zweifacher Ausfertigung anzumelden.

Hinweise: Gläubiger, deren Forderung im Prüfungstermin festgestellt wird, erhalten hierüber keine Benachrichtigung.
Im weiteren Verfahren erfolgen Bekanntmachungen nur noch unter www.insolvenzbekanntmachungen.de und können dort kostenfrei abgerufen werden (§ 9 Abs. 3 InsO). Die in einem elektronischen Informations- und Kommunikationssystem erfolgte Veröffentlichung von Daten aus einem Insolvenzverfahren einschließlich des Eröffnungsverfahrens wird spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht. Wird das Verfahren nicht eröffnet, beginnt die Frist mit der Aufhebung der veröffentlichten Sicherungsmaßnahmen. Für die Veröffentlichungen im Restschuldbefreiungsverfahren einschließlich des Beschlusses nach § 289 der Insolvenzordnung in alter Fassung für Insolvenzanträge, die bis 31.6.2014 gestellt wurden, gilt das Vorstehende mit der Maßgabe, dass die Frist mit Rechtskraft der Entscheidung über die Restschuldbefreiung zu laufen beginnt. Für Insolvenzanträge, die ab dem 1.7.2014 gestellt wurden, ist § 287a der Insolvenzordnung neuer Fassung anwendbar; hier gilt das Gleiche. Sonstige Veröffentlichungen nach der Insolvenzordnung werden einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht.
Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen nach § 160 InsO gelten als erteilt, auch wenn eine einberufene Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist oder wenn bis zu einem schriftlichen Termin keine Widersprüche erhoben werden. Des Weiteren wird auf die Erklärungspflicht zur evtl. Selbständigkeit der Schuldnerin gem. § 35 InsO hingewiesen.

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Insolvenzbekanntmachung
Sicherungsmaßnahme 3 d IN 353/23 Sp · CREAKTIV Bauservice GmbH · Insolvenzgericht Ludwigshafen am Rhein
Insolvenzgericht
Ludwigshafen am Rhein
Aktenzeichen
3 d IN 353/23 Sp
Wirksam am
20.11.2023
Registerbezug
Mannheim, HRB 721641
3 d IN 353/23 Sp

20.11.2023

Amtsgericht
Ludwigshafen am Rhein
Insolvenzgericht

Beschluss

In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der

CREAKTIV Bauservice GmbH, Besselstraße 25, 68219 Mannheim (AG Mannheim, HRB 721641), Verwaltungssitz: Speyerer Str. 54, 67105 Schifferstadt, vertreten durch den Geschäftsführer Hans-Jürgen Haaß, ebenda

- Antragstellerin und Schuldnerin -
an dem weiter beteiligt ist:

Rechtsanwalt Tobias Wahl, L 9, 11, 68161 Mannheim

- vorläufiger Insolvenzverwalter und Sachverständiger -

hat das Amtsgericht - Insolvenzgericht - Ludwigshafen am Rhein am 20.11.2023 beschlossen:

Die mit dem Beschluss des Amtsgerichts - Insolvenzgericht - Mannheim vom 20.10.2023 (Az. 4 IN 2082/23) angeordneten Sicherungsmaßnahmen werden übernommen und bleiben aufrechterhalten.

G r ü n d e :

Die Entscheidung hat lediglich klarstellenden Charakter. Nachdem das Amtsgericht Mannheim das Verfahren über den Eigenantrag der Schuldnerin wirksam an das hiesige Gericht verwiesen hat, ist das Verfahren nunmehr hier anhängig. Bereits ergriffene Sicherungsmaßnahmen behalten ihre Wirksamkeit.

Rechtsmittelbelehrung
Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar.

Die Zuordnung erfolgt über Registergericht, Registerart und Registernummer. Geburtsdaten werden maskiert.

Veränderungen
HRB 721641 HRB 721641: CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Die Gesellschafterversammlung vom 23.07.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) …
HRB 721641: CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Die Gesellschafterversammlung vom 23.07.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung eigenen Vermögens, Immobilienhandel, Makler gem. § 34c GewO, Dienstleistungen im Bereich Hausmeisterservice, Vermittlung und Koordination von Handwerksfirmen, Betreiben zulassungsfreier Handwerks- bzw. handwerksähnlicher Tätigkeiten in folgenden Bereichen: Montage von genormten Baufertigteilen, Warenhandel verschiedener Art, insbesondere mit Baustoffen und Baumaschinen und die Erbringung von Generalübernehmerleistungen. Weiterer Gegenstand ist das Raumausstatterhandwerk. Weiterer Gegenstand ist das Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk, die Asbestentsorgung sowie die Behebung von Brand- und Wasserschäden und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Es wird klargestellt, dass handwerklich geschützte Tätigkeiten ausschließlich durch konzessionierte Subunternehmer ausgeführt werden, soweit im Unternehmen keine eigenen Konzessionsträger vorhanden sind.
Veränderungen
HRB 721641 HRB 721641: CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Die Gesellschafterversammlung vom 10.03.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) …
HRB 721641: CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Die Gesellschafterversammlung vom 10.03.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung eigenen Vermögens, Immobilienhandel, Makler gem. § 34c GewO, Dienstleistungen im Bereich Hausmeisterservice, Vermittlung und Koordination von Handwerksfirmen, Betreiben zulassungsfreier Handwerks- bzw. handwerksähnlicher Tätigkeiten in folgenden Bereichen: Montage von genormten Baufertigteilen, Warenhandel verschiedener Art, insbesondere mit Baustoffen und Baumaschinen und die Erbringung von Generalübernehmerleistungen. Weiterer Gegenstand ist das Raumausstatterhandwerk.
Veränderungen
HRB 721641 HRB 721641: CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Haaß, Ramona, Schifferstadt, *XX.XX.XXXX.
HRB 721641: CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Haaß, Ramona, Schifferstadt, *XX.XX.XXXX.
Veränderungen
HRB 721641 HRB 721641:CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim.Die Gesellschafterversammlung vom 19.06.2015 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) be…
HRB 721641:CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim.Die Gesellschafterversammlung vom 19.06.2015 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: die Verwaltung eigenen Vermögens, Immobilienhandel, Dienstleistungen im Bereich Hausmeisterservice, Vermittlung und Koordination von Handwerksfirmen, Betreiben zulassungsfreier Handwerks- bzw. handwerksähnlicher Tätigkeiten in folgenden Bereichen: Montage von genormten Baufertigteilen, Garten- und Landschaftsbau, Warenhandel verschiedener Art, insbesondere mit Baustoffen und Baumaschinen und die Erbringung von Generalübernehmerleistungen. Weiterer Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Dachdeckerarbeiten. Bestellt als Geschäftsführer: Haaß, Hans-Jürgen, Schifferstadt, *XX.XX.XXXX, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Neueintragungen
HRB 721641 HRB 721641:CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.07.2014. Die Gesellschafterversammlung vom 01.10.2014 hat die…
HRB 721641:CREAKTIV Bauservice GmbH, Mannheim, Besselstraße 25, 68219 Mannheim.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.07.2014. Die Gesellschafterversammlung vom 01.10.2014 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma und Sitz), 3 (Stammkapital/Geschäftsanteile) und 8 (Geschäftsführung und Vertretung) beschlossen. Der Sitz ist von Hamburg (Amtsgericht Hamburg HRB 132911) nach Mannheim verlegt. Sitz verlegt; nun: Mannheim. Neue Geschäftsanschrift: Besselstraße 25, 68219 Mannheim. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens, Immobilienhandel, Dienstleistungen im Bereich Hausmeisterservice, Vermittlung und Koordination von Handwerksfirmen, Betreiben zulassungsfreier Handwerks - bzw. handwerksähnlicher Tätigkeiten in folgenden Bereichen: Montage von genormten BaufertigteiIen, Garten- und Landschaftsbau, Warenhandel verschiedener Art, insbesondere mit Baustoffen und Baumaschinen und die Erbringung von Generalübernehmerleistungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Haaß, Ramona, Schifferstadt, *XX.XX.XXXX, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Coir, Bernd J. J., Stolberg, *XX.XX.XXXX.

Registerinformationen ohne Gewähr. Die Geschäftsanschrift stammt aus den amtlichen Registerangaben oder wird aus dem chronologischen Registerauszug übernommen.